EISARENA WORMS: Energiekrise und unkalkulierbare Stromkosten zwingen die Veranstalter zur Verschiebung des eisigen Vergnügens
„Wir sehen uns im nächsten Jahr“
Wer in Worms ein paar eisige Runden oder Pirouetten drehen wollte, kann sich aufs kommende Jahr freuen! Foto: pixabay
Weniger Beleuchtung und weniger Heizung – nicht nur die Kommunen in Rheinland-Pfalz wollen Energie sparen. Diesen Sparmaßnahmen fällt in etlichen Städten auch ein beliebtes winterliches Vergnügen zum Opfer – so auch in der Nibelungenstadt.
So müssen sich auch hier alle Freunde des Schlittschuhlaufens ein weiteres Jahr gedulden, bevor sie ihre Schlittschuhe auspacken und über das Kunsteis gleiten können.
„Leider ohne Erfolg“
„Nach fast drei Jahren Corona wollten wir den Menschen in der Region ein Stück Alltag, Abwechslung und Freude wiederbringen – leider ohne Erfolg“, so Tim Leuthner für die Veranstalter der Eisarena in Worms. Dennoch blicke man mit umso größerer Vorfreude auf das kommende Jahr 2023. In der Hoffnung, dass die Umstände dem Vergnügen dann nicht mehr im Wege stehen. Damit geben die Veranstalter rund um die Eisarena Worms jetzt schweren Herzens offiziell die Verschiebung um ein Jahr auf 2023 bekannt. Aufgrund der Energiekrise und der unkalkulierbaren Stromkosten, die die Betreiber selbst belasten, herrsche für die Veranstalter keine verbindliche Planungssicherheit, so Tim Leuthner.
Wie Tim Leuthner berichtete, hätte man bereits seit Monaten versucht, verbindliche Informationen bezüglich der Stromkosten und einer Belieferungsgarantie von einem lokalen Anbieter und Dienstleister auf dem Festplatz zu erhalten.
Aufgrund der momentanen Energiekrise und weltwirtschaftlichen Situation setze dieser aber alle Ressourcen in die Versorgungssicherheit. Eine verbindliche Liefervereinbarung sei bis zum aktuellen Zeitpunkt grundsätzlich nicht zu erreichen gewesen, hieß es. Da es auf der Kisselwiese aber feste Vertragsbindungen gebe, sei es auch nicht möglich gewesen, den Stromlieferanten frei zu wählen, „so wie es jeder Prvivathaushalt machen kann“, bedauert Tim Leuthner.
Ihm und Mitveranstalter Christian Ruppel aber ist es wichtig zu kommunizieren, dass das Projekt rund um die Eisarena Worms den Umständen geschuldet „lediglich um ein Jahr verschoben und nicht komplett abgesagt wird“. Weitere Informationen rund um diese Entscheidung sollen in Kürze auch hier veröffentlicht werden.
„Wir freuen uns bereits auf das nächste Jahr 2023 und hoffen um fleißige Unterstützung der Öffentlichkeit, wie sie bereits in den vergangenen Monaten zu spüren war“, blicken Leuthner und Ruppel hoffnungsvoll in die Zukunft: „Wir sehen uns im nächsten Jahr!“