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  • Mi., 23. Juli 2014, 15:17 Uhr
    Mit einem Dreitage-Trainingslager in Sommerhausenbei Würzburg bereitete sich die TSG Pfeddersheim auf die kommenden Aufgaben vor / Noch zwei Vorbereitungsspiele vor dem Start

    „Wir sind für die neue Oberliga-Saison gut gerüstet“

    VON KLAUS DIEHL „Wir sind für die Oberliga gut gerüstet und das Trainingslager war für mich ein echtes Sommermärchen“, so TSG-Trainer Norbert Hess. Fünf Trainingseinheiten, ein Waldlauf, ein Teamevent und ein Motivationsvortrag von Uwe Gettkandt, wurden trotz sehr hochsommerlichen Temperaturen mit viel Begeisterung und Einsatz der mitgereisten 24 Spieler absolviert. 

    Mit dabei waren auch der Betreuerstab und Physiotherapeut rund um die Mannschaft. Für Norbert Hess und seine Spieler war dieses Wochenende ein absolut  tolles und Team forderndes Erlebnis und sollte sich auch positiv auf den Beginn und weiteren Saisonverlauf auswirken.  Außerdem wurden sie m Gasthaus „Zum Schwanen“, von der Familie Geringer rundum  bestens versorgt. Für  dieses Trainingswochenede bedanken sich Trainer, Spieler und Begleiter bei TSG-Mentor Uwe Becker, der dies ermöglicht hat.

    Zum Abschluss ein 5:1-Sieg gegen den VfR Grünstadt
    Am späten Sonntagnachmittag in das Uwe-Becker-Stadion zurückgekehrt, gab es zum Abschluss noch ein Spiel gegen den Ostlandesligisten VfR Grünstadt. Kevin Gotel brachte die TSG nach einer Schulz-Ecke (30.) in Führung. Der zur Paus eingewechselte Neuzugang  Sebastian Kaster zeigte Vorlagen- und Torjägerqualitäten. Zuerst konnte Grünstadt zum 1:1 ausgleichen,  ehe Mathias Tillschneider (66.) erstmals von einer Kaster-Vorarbeit profitierte. Beide kennen sich ja bestens aus SVH-Zeiten. Umgekehrt die Szenerie zum 3:1, wo diesmal Kaster der Torschütze war.  Christopher Ludwig (82.) zum 4:1 und Nachwuchsmann Bach (86.) zum 5:1,  waren ebenfalls Nutznießer gekonnter Vorarbeit von  Sebastian Kaster.

    Zufriedene Vorbereitung
    Erster Härtetest war für die Schützlinge von Norbert Hess  ein sehr gut besetztes Turnier beim Klassenrivalen TuS Mechtersheim, anlässlich dessen 100-jährigem Jubiläum. Zwar reichte es im ersten Spiel, trotz bester Chancen, nur zu einem torlosen Remis gegen den Landesligisten FC Speyer. In den weiteren  Spielen wurde der Verbandsligist FV Dudenhofern mit 5: 0 und der badische Oberligist VfR Mannheim  mit 4:1 besiegt. Damit stand man im Finale gegen den Oberliga-Rivalen FC Arminia Ludwigshafen, wobei man zur Pause völlig verdient mit 2:0 in Führung lag. Zu den zweiten 45 Minuten wechselte Trainer Norbert Hess die gesamte Mannschaft aus, was leider etwas in die Hosen ging. Der Trainer nahm es denn auch auf seine Kappe, unterlag man doch am Ende mit 3:5. Dennoch war Norbert Hess schon ein bisschen enttäuscht, dass sich die Formation der zweiten 45 Minuten so ohne Weiteres überrennen ließ. Ein Schuss vor den Bug zur rechten Zeit?

    Dazu gehörte auch die 2:3-Niederlage beim benachbarten Landesligisten VfR Frankenthal, der jetzt vom ehemaligen Wormatia- und TSG-Trainer Jürgen Klotz gecoacht wird. „Die haben eine gute Mannschaft, wenn wir auch spielerisch besser waren. Sind aber voll in Konter gelaufen. Auch ein hoffentlich  positiver   Lerneffekt für uns“ so Norbert Hess. Was folgt sind noch zwei weitere Vorbereitungsspiele in Winnweiler und Rüssingen.

    Positive Tendenzen vor dem Beginn der Saison 2014/2015
    „Wir sind bisher ohne größere Blessuren durch die Vorbereitungen  gekommen, so könnte es weiter gehen. Wir hatten zwar letztes Jahr nach unserem Bitburger SWFV-Verbandspokalsieg einen furiosen Start, ehe uns das Verletzungspech einholte“, so Norbert Hess vor dem Saisonauftakt am 3. August bei der Spvgg. EGC Wirges. Diese sind nach ihrem letztjährigen Abstieg sofort wieder zurückgekehrt, wo als Trainer der Weltmeister von 1990,  Jürgen Kohler  agiert. Die TSG Pfeddersheim geht mit einem  Kader mit 24 Spielern, darunter drei Torhüter in die neue Saison, der als Mindest-Ziel einen einstelligen Tabellenplatz verspricht. Auch wenn Norbert Hess zuvorderst das schnellste Erreichen von 40 Punkten für den Klassenerhalt vorgibt. Man darf gespannt sein was sich im dritten Oberliga-Jahr in Folge, im Uwe-Becker-Stadion entwickeln wird.

     

     

     

     
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