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So., 01. November 2020, 21:58 Uhr
TSC WORMS-WONNEGAU: Ausgeklügelter Plan – Halloween Cup 2020 konnte stattfinden
„Wir tanzen weiter, wenn auch online!“
Außergewöhnliche Umstände erfordern kreative Ideen. Bildmontage mit einigen Turnier-Teilnehmern als Erinnerung für die Aktiven beim TSC-Halloween Cup.
Bereits im Sommer stand fest, dass es auch in diesem Jahr einen Wettbewerb für Alleintanzende geben soll, um gerade Mädchen die Chance zu geben, ihre Leistungen zu zeigen. Von Anfang an war der Wettbewerb im Schatten von Corona und der TSC Worms wollte von Beginn an die Teilnehmerzahl so klein wie möglich halten. Insgesamt wurden es also 25 Jungs und Mädchen, die sich in drei verschiedenen Turnieren angemeldet hatten: 1. Rumba, 2. Rumba und Jive und 3. Rumba, Jive und Langsamer Walzer.
Beim Betreten des Saals hätte es neben der Rückennummern auch direkt die Urkunde und die Medallie zum Selbstausfüllen gegeben um immer genug Abstand einzuhalten. Dann war drei Tage vor Turnier war, dass es aufgrund steigender Corona-Zahlen fahrlässig gewesen wäre, das Turnier durchzuführen – aber man wollte auch die Kinder nicht unter Ausnahmesituation noch mehr leiden lassen.
Es herrschte Hochbetrieb, eine Strategie musste gefunden und Hygienekonzepte ausgearbeitet werden, auch, um die Kinder zu beruhigen. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen: Sarah Knapp (TSA Weinheim), Alexej Braun und Yvonne Speth (beide TSC Worms) arbeiteten einen Plan aus: Jedes Kind erhielt Startnummer, Urkunde und Medallie zum Ausfüllen und wurde im Anschluss einzeln vom einem der Wertungsrichter gefilmt. Die Videos wurden den Wertungsrichtern zur Verfügung gestellt und die werteten die Turniere quasi vom Sofa aus. Zwischenzeitlich wurden in einem Zoom-Meeting die Videos auch den Teilnehmern zugänglich gemacht. Selbst ein Gruppenfoto wurde aus einzelnen Bildern als Montage zur Erinnerung zusammengefügt.
Am Sonntagnachmittag gab es dann die finale Wertung: Lars Jannek, Mia Raddünz, Lena Hartig und Samara Helm belegten für den TSC erste Plätze. Das Allerwichtigste jedoch: die Kinder hatten Spaß und haben gelernt, dass es sich trotz der Umstände lohnt, auf ein Ziel zuzuarbeiten. „Gerade jetzt müssen wir unseren Kindern etwas bieten, daher findet das Tanzen auch im Lockdown für alle Mitglieder statt, allerdings online“, so Yvonne Speth vom Tanzsportclub Worms-Wonnegau.