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Sa., 31. Januar 2015, 21:08 Uhr
HSG-Handballer versprechen am Sonntag um 18 Uhr gegen GW Büdesheim in der Nikolaus-Doerr-Halle wieder attraktiven und schnellen Handball
Wird es im dritten Heimspiel in Folge einen Kantersieg geben?
Jochen Schloß kommt immer besser in Schuss, dies bewies er auch mit sechs Toren im letzten Heimspiel. Foto: Felix Diehl
VON KLAUS DIEHL Sicherlich freuen sich die Wormser Handballanhänger, die zuletzt immer mehr wurden, und besonders der HSG Worms über den Aufschwung der „Jungen Wilden“ und hoffen insgesamt gar auf den Aufstieg in die Oberliga. Doch man soll bekanntlich das Fell nicht verteilen, wenn der Bär noch nicht erlegt ist.
Noch sind zwölf Spiele zu absolvieren und auch für das tolle 51:13-Rekordergenis am letzten Sonntag gegen die HSG Zotzenheim/St. Johann/Sprendlingen gibt es nun einmal auch nur zwei Punkte.
Konkurrenz schläft nicht Die Konkurrenz schläft bestimmt nicht und wartet nur auf einen Ausrutscher. Da heißt es weiterhin stets von Spiel zu Spiel zu denken und den Fokus immer auf den nächsten Gegner ausschließlich zu richten, wie dies bisher auch der Fall war.
Das dritte Heimspiel in Serie gegen die Grün-Weißen aus Bingen-Büdesheim, die man im ersten Saisonspiel und in deren Halle deutlich mit 45:23 besiegen konnte, steht an und so kommen sie als Tabellensechster mit 9:13 am Sonntagabend um 18 Uhr in die Nikolaus-Doerr-Halle.
Auf den ersten Blick eine wohl nicht gerade schwere Aufgabe für die Schützlinge von HSG-Trainer Gerd Zimmermann und seinen Assistenten Hans-Karl Böhnert. Doch wissen die beiden sehr engagierten Macher an der Seitenlinie, ihre „Jungs“ schon auf dem Boden der Realität zu halten.
Denn die Mannen aus dem Binger Vorort darf man alles nur nicht unterschätzen. Reisen diese doch mit dem Selbstvertrauen von zuletzt zwei wichtigen Siegen gegen Mannschaften an, die mit um den Klassenerhalt kämpfen. Büdesheim spielt seit eh und je einen sehr körperbetonten Handball und wird auch am Sonntag voll dagegen halten, um zu bestehen. Trotz des klaren Sieges im Hinspiel war es ein hartes Stück Arbeit in den 60 Minuten.
„Natürlich gehen wir nach unserer Serie von bisher zehn gewonnenen Spielen im bisherigen Saisonverlauf als klarer Favorit in dieses Spiel. Dabei wollen wir versuchen, eine ähnlich konzentrierte Leistung wie im letzten Heimspiel gegen die HSG Zotzenheim/St. Johann/Sprendlingen zu zeigen.
Abwehr entscheidend Entscheidend für den Erfolg im Handball ist zuvorderst die Abwehrarbeit einschließlich der Torhüter“, so Kalle Böhnert.
Hier setzt Cheftrainer Gerd Zimmermann auf seine bewehrte Formation, wobei es egal ist, ob mit Jochen Schloß, Andre Ermisch, Fabian und Denis Markert im Innenblock oder mit Schloß, Ermisch, Markus Metzdorf und Denis Markert.
Die HSG beherrscht zwei Abwehrformationen, wobei meist mit der kompakten 6:0-Abwehr in das Spiel gegangen wird.
Aber dennoch ist man abhängig vom jeweiligen Gegner. Dies wird immer nach der Videoanalyse des kommenden Gegners entschieden. Im Hinspiel in der Binger Rundsporthalle setzte man beide Versionen im Laufe des Spiels ein.
Was die Mannschaftsaufstellung betrifft, so wird diese stets nach dem Donnerstags-Training festgelegt.Abwehr-Spezialist Bernd Ströning wird nicht spielen können, ein Fragezeichen steht nach seinem sehr starken Spiel am letzten Sonntag noch hinter dem Youngster Sven Walther mit Muskelproblemen. Ansonsten sind alle Spieler fit und ziehen im Training sehr konzentriert und einsatzfreudig mit.
Ganz fantastisch finden die HSG-Spieler und -Trainer, dass immer mehr Zuschauer zu ihren Spielen kommen. Die Mannschaft verspricht deshalb auch weiterhin alles zu tun und zu versuchen, dies mit schnellem und attraktivem Handball zu honorieren.
Jochen Schloß kommt immer besser in Schuss, dies bewies er auch mit sechs Toren im letzten Heimspiel. Fotos: Felix Diehl