STADTBIBLIOTHEK: Petition gibt der Stadt Rückenwind für Konzeptentwicklung / Kooperationen geplant
Wissenschaftliche Bibliothek bleibt Herzstück
Bildungsdezernent Waldemar Herder (l.) und Oberbürgermeister Adolf Kessel (M.) nehmen die Petition der Unterstützter der wissenschaftlichen Bibliothek entgegen. Foto: Stadt Worms.
Die wissenschaftliche Bibliothek als Teil der Stadtbibliothek hat in Worms nach der Berichterstattung in der örtlichen Presse in letzter Zeit viel Zuspruch erfahren. Dies hat auch eine Petition, die kürzlich an Oberbürgermeister Adolf Kessel und den zuständigen Dezernenten, Beigeordneten Waldemar Herder, übergeben wurde, nochmals eindringlich zum Ausdruck gebracht.
„Wir freuen uns über die große Wertschätzung, die unsere Stadtbibliothek erfährt. Dies bestärkt uns darin, die Bibliothek der Stadt Worms für die Bürger und Bürgerinnen zukunftsorientiert und bedarfsgerecht weiterzuentwickeln“, erklärt Oberbürgermeister Adolf Kessel. Bildungsdezernent Waldemar Herder betont: „Die wissenschaftliche Bibliothek stirbt weder einen langsamen Tod, noch stand sie auf der Klippe zum Abgrund. Die Bibliothek wird im Gegenteil fit für die Zukunft gemacht. Mit vielen Kooperationspartnern arbeiten wir daran, dass auch der wissenschaftliche Bereich der Bibliothek nicht eingemottet wird, sondern durch spannende Kooperationen Aufwind erfährt.“
Noch im Laufe des Jahres wird in einem extern begleiteten Prozess unter Beteiligung der Leitungsebne, sowie der Bildungs- und Kulturkoordination mit der Entwicklung eines neuen Bibliothekskonzepts begonnen. Die fachliche Projektleitung liegt bei Cordula Schönung. Der wissenschaftliche Leiter der Stadtbibliothek, Dr. Busso Diekamp, wird seine Stellvertreterin und designierte Nachfolgerin bei der Neuausrichtung der Bibliothek unterstützen. Damit setzt die Stadt auf Kontinuität. Auch Schönung kommt aus dem wissenschaftlichen Bereich der Bibliothek.
„Selbst nach dem altersbedingten, nicht mehr ganz so fernen Ausscheiden von Dr. Diekamp ist der wissenschaftliche Bereich nicht verwaist. Der wissenschaftliche Bestand wird wie bisher für die Nutzenden zugänglich und durch geplante Kooperationen, u.a. mit dem Institut für Stadtgeschichte, für die Bürgerinnen und Bürger in Ausstellungen weiter erlebbar sein“, kann Herder im Namen der Stadtverwaltung allen Unterstützern des wissenschaftlichen Bereichs der Stadtbibliothek versichern.
Der geplante Prozess zur Entwicklung eines neuen Bibliothekskonzeptes wird in der nächsten Sitzung dem Bildungs- und Schulträgerausschusses vorgelegt. Mit ersten Ergebnissen dürfte im Frühjahr des kommenden Jahres zu rechnen sein.