Hochheim: Gemeindeschwestern plus informierten über ihre Aufgabenbereiche und Arbeit
„Wo drückt der Schuh?"
Die Gemeindeschwestern plus der Stadt Worms informierten in Hochheim über ihre Arbeit.
Der Heimat- und Kulturverein Worms-Hochheim (HuK) hatte die beiden Gemeindeschwestern plus der Stadt Worms eingeladen. Die zahlreich erschienenen Hochheimer wurden über die Aufgabenbereiche und Arbeiten informiert. Die Vorsitzende Maria Hilberg war bei ihrer Begrüßung nicht verwundert, dass so viele interessierte Senioren erschienen sind. Sarah Matzke, als Gemeindeschwester plus seit August 2023 bei der Stadtverwaltung Worms tätig, erklärte ihre Aufgabenbereiche sehr anschaulich.
In Kontakt treten
Angesprochen werden Wormser Senioren, die über 80 sind und keinen Pflegegrad haben. Ihnen wird zunächst einmal zugehört, um zu erfahren, „wo der Schuh drückt!“ Meist sind es einfache Kontaktprobleme, die die Senioren besonders belasten. Hier wird in der Stadt Worms schon viel getan. Zum Beispiel bei der AWO im Gerd-Lauber-Haus vierzehntägig bei Kaffee und Kuchen, wie Dieter Gleim, stellvertretender Ortsvereinsvorsitzender der AWO, erläuterte. In Hochheim bietet die evangelische Gemeinde der Bergkirche für Senioren Treffen an, berichtet Renate Kollmitz, die dazu beitragen sollen, die Einsamkeit der vorrangig älteren Mitbürger zu begrenzen.
Um die Bergkirche zu erreichen, sind allerdings die mindestens zwölf zu überwindenden Treppenstufen ein Hindernis.
In der sehr lebhaften Diskussion konnten Sarah Matzke und ihre Kollegin Ina Senn Vieles noch einmal klarstellen. Die Wünsche der Besucher, dass die Gemeindeschwestern plus sich auch um Senioren mit einem Pflegegrad kümmern, seien zwar sehr zu begrüßen, aber die Vorschriften der Landesregierung, die das Programm finanziert, beschränken den Aufgabenbereich der Gemeindeschwester plus auf Personen ohne Pflegestufe und deren Beratung zu Präventiven Maßnahmen, Ernährung und Mobilität.