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  • Do., 23. Januar 2014, 00:11 Uhr
    Soroptimisten spenden 1.000 Euro für den Gesundheitsladen im Wormser Nordend

    Wo sich Menschen keinen Arzt leisten können

     



    Die Wormser Soroptimisten überreichten einen Spendenscheck in Höhe von 1.000 Euro an den Gesundheitsladen. Foto: Gernot Kirch


    Von Gernot Kirch Es gibt sie, die Menschen, die weder einen Arzt bezahlen können, noch krankenversichert  sind. Und tendenziell werden es in unserer scheinbar so reichen Gesellschaft immer mehr, auch in Worms. Stellt sich die Frage, was machen diese Menschen, wenn sie krank sind? Viele Möglichkeiten haben sie nicht, daher gehen viele in den Gesundheitsladen im Wormser Nordend, der dort seit rund fünf Jahren von der Caritas betrieben wird und einmal in der Woche geöffnet hat.
    Jeweils mittwochs von 15 bis 16.30 Uhr finden dort Obdachlose, Arme oder einfach Menschen, die durch das soziale Netz gefallen sind, eine erste medizinische Anlaufstelle. Auf ehrenamtlicher Basis arbeiten im Gesundheitsladen acht Ärzte, vier Krankenschwestern und eine Arzthelferin in einem rotierende System. Seit der Eröffnung des Gesundheitsladens wurden insgesamt 295 Patienten behandelt oder in Krankenhäuser oder zu Fachärzten weitervermittelt.
    Alleine im letzten Jahr waren es 97 Patienten. Ein wichtiger Aspekt beim Gesundheitsladen ist die Tatsache, dass für viele Gestrandete die Hemmschwelle relativ niedrig ist dorthin zu gehen, während sie sich schämen in eine normale Praxis zu gehen.
    Am Mittwochabend konnte sich der Gesundheitsladen über eine Spende von 1.000 Euro freuen, die von den Wormser Soroptimisten übergeben wurde. Die Soroptimisten international ist die weltweit größte Organisation berufstätiger Frauen. Alleien in Europa gibt es 1.200 Clubs mit rund 35.000 Mitgliedern. Die Soroptimisten Worms wurden 2011 gegründet und zählen 22 Frauen. Der Name Soroptimisten kommte vom lateinischen "Soroes Optimae", was wörtlich übersetzet heißt: "Die besten Schwestern."


    Die Wormser Soroptimisten engagieren sich besonders in den sozialen Nischen der Gesellschaft und helfen dort tatkräftig und unterstützen Projekt wie den Gesundheitsladen schon seit ihrer Gründung. Die 1.000 Euro sind auf einem Bücherbasar im September 2013 auf dem Obermarkt "erwirtschaftet" worden.

     

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