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  • Mi., 08. Mai 2013, 14:04 Uhr
    Information und Diskussion in Eich / Neue Formen des Zusammenlebens finden

    Wohin mit Oma? - Leben im Alter

    Informierten und diskutierten in Eich über das Wohnen im Alter: v.l. Thomas Horn, Thomas Pfundstein, Heinz Reich, Kathrin Anklam-Trapp, MdL , Marcus Held, Irena Markheim.
    „Wohin mit Oma?“ – diese Frage hatte eine Veranstaltung zum Thema, zu der der SPD-Altrheinverband und die SPD-Landtagsabgeordnete Kathrin Anklam-Trapp eingeladen hatten. Auf reges Interesse stieß die Veranstaltung im Nebenraum der in der neuen Eicher Gaststätte „Nikopolis“, bei der zahlreiche Referenten über verschiedene Aspekte des Wohnens im Alter Auskunft gaben.

    Das Land Rheinland-Pfalz hat sich mit seinem bundesweit ersten Aktionsplan „Gut leben im Alter“ ehrgeizige Ziele gesetzt. Die frühere Sozialministerin und jetzige Ministerpräsidentin Malu Dreyer hat das Vorhaben „In jedem Dorf ein Wohnprojekt“ initiiert. Kathrin Anklam-Trapp, MdL umriss dieses Programm und zeigte die Möglichkeiten auf, die das Land durch Beratungs- und Fördermöglichkeiten sowohl bei pflegerischen als auch bei Baumaßnahmen bietet. „Wir müssen die Voraussetzungen dafür schaffen, dass die Menschen auch im Alter in ihrem gewohnten Umfeld und in ihren sozialen Strukturen leben können.“ Diesem Statement konnte sich Marcus Held, Geschäftsführer der Gemeinnützigen Wohnungsbaugesellschaft (GWG) Oppenheim und SPD-Bundestagskandidat anschließen. Er konnte konkrete Wohnbeispiele aus der Praxis vorstellen.

    Thomas Pfundstein von der Landeszentrale für Gesundheitsförderung (LZG), erläuterte den zahlreichen Besuchern die Auswirkungen des demographischen Wandels und die daraus resultierenden Schlussfolgerungen. Menschen werden immer älter, Familienstrukturen verändern sich. Das hat zur Folge, dass neue Formen des Zusammenlebens entstehen müssen. Bei der Umsetzung von Wohnprojekten leitet die LZG den Kommunen Unterstützung.

    Konkrete Hilfestellungen bei einem Pflegefall bietet der Pflegestützpunkt. In allen Angelegenheiten rund um dieses Thema, sei es pflegerische Versorgung, Unterstützung der Angehörigen oder finanzielle Fragen, ist Irena Markheim erste Ansprechpartnerin. Sie erläuterte die vielfältigen Angebote ihrer Einrichtung.

    „Nestbau“ hatte der eingeladene Architekt Thomas Horn seinen Vortrag überschrieben. Er zeigte Möglichkeiten auf, wie mehrere Generationen unter einem Dach leben können und wie sich das Kommunikationsverhalten untereinander durch angepasste Bauplanungen verbessern lässt. „Ein großes Problem im Alter ist die Vereinsamung. Wir müssen Lebensräume so gestalten, dass es für alle Bewohner eines Gebäudes einen Ort gibt, an dem sich alle immer wieder treffen“, so Thomas Horn.

    Nach den Vorträgen entspann sich eine rege Diskussion zu den angesprochenen Themen, ehe der Verbandsvorsitzende Heinz Reich den Abend mit einem Dank an die Teilnehmer beschloss.

    Bei Fragen zum Thema können Sie sich an das Bürgerbüro der Abgeordneten Kathrin Anklam-Trapp in Worms, Bebelstraße 55 a unter Telefon 06241/2069994 wenden oder per E-Mail Informationen anfordern unter der Adresse: buero@kathrin-anklam-trapp.de

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