Die Gratiszeitung für Worms und das Nibelungenland
Sie sind hier: Startseite » Nachrichten » Wohnungsbau als neuer Standort für Defibrillator
Fr., 06. Februar 2015, 22:58 Uhr
Wohnungsbau GmbH Worms erweitert im Rahmen Ihres Service-Konzeptes das Angebot in ihrem neuen Verwaltungsgebäude um einen Defibrillator für Notfälle
Wohnungsbau als neuer Standort für Defibrillator
Für Wohnungsbau-Geschäftsführer Jürgen Beck ist der Defibrilator ein wichtiges Stück Servicequalität seines Unternehmens.
Mit dem Umzug der Wohnungsbau GmbH Worms in ihr neues Verwaltungsgebäude konnte die Umsetzung eines Hauptziels des Unternehmens mit der Ausweitung des Service-Gedankens erweitert und intensiviert werden. Mit dem Einbau und der Inbetriebnahme eines Defibrillators im Service-Bereich im Erdgeschoß des Unternehmens wurde nun ein weiterer Meilenstein gesetzt. Es ist dabei das sechste Gerät, das innerhalb der Stadt Worms zur Verfügung steht.
Bei der Wohnungsbau GmbH Worms arbeiten täglich derzeit rund 40 Mitarbeiter. Hinzu kommen insbesondere während der Mietersprechtage bis zu 200 Besucher, darunter auch viele ältere Personen, sowie der tägliche Passantenstrom zwischen Innenstadt und BIZ, denen somit eine Möglichkeit zur schnellen Hilfe zur Verfügung steht.
Schneller Defi-Einsatz kann Leben retten
Derzeit kommt es nach statistischen Untersuchungen in Deutschland pro Jahr zu circa 100.000 Herztoten, denen in der Regel ein so genanntes Kammer- oder Vorhofflimmern vorgeht. Dies sind Situationen, bei denen ein schneller Einsatz eines Defibrillators Leben retten kann.
Erhebungen haben ergeben, dass doppelt so viele Menschen einen Herzstillstand überleben, wenn geschulte Laien bei einer Reanimation zusätzlich einen Defibrillator benutzen. Die Geräte sind dabei heute so konstruiert, dass der Benutzer nichts falsch machen kann. Er wird mittels Sprachsteuerung angeleitet und die Technik hilft zusätzlich dabei die Notwendigkeit des Geräteeinsatzes zu erkennen.
Signifikanter Unterversorgung abhelfen
Gleichzeitig ist jedoch in Deutschland noch immer eine signifikante Unterversorgung mit Defibrillatoren zu verzeichnen. So kommen in den USA auf rund 140 Einwohner ein Defibrillator, während es in Frankreich schon 14.000 Einwohner / Defibrillator sind. In Deutschland ist diese Kennziffer mit 20.000 Einwohnern / Defibrillator nochmals ungünstiger. Derzeit sind im gesamten Bundesgebiet nur ca. 15.500 Geräte registriert.