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  • Mi., 29. Januar 2014, 12:57 Uhr
    CDU Rheindürkheim will Adolf Kessel erneut als Ortsvorsteher bei Kommunalwahl im Mai/ Kandidatenliste aufgestellt / Entwurf für Wahlprogramm vorgestellt

    „Wollen gutes Ergebnis noch weiter verbessern“

    Die CDU in Rheindürkheim setzt wieder auf Adolf Kessel (links) als Ortsvorsteher. Die Kandidaten der Union für den Ortsbeirat wollen ihr gutes Ergebnis bei der Kommunalwahl noch weiter verbessern.


    Einmütig haben die Rheindürkheimer Mitglieder des CDU Ortsverbandes ihren bisherigen Ortschef, Adolf Kessel, auch für die Kommunalwahl im Mai wieder als Kandidat für dieses Amt gewählt. Kessel, der schon 15 Jahre Ortsvorsteher in Rheindürkheim ist und bei der Aufstellung ohne Gegenkandidat angetreten war, freute sich über das große Vertrauen. „Wir wollen unser gutes Ergebnis von 2009 noch weiter verbessern!“, gab Kessel als Ziel für die Kommunalwahl in Rheindürkheim aus. Im Ortsbeirat hat die Union dort derzeit mit sechs von elf Sitzen die Mehrheit.

    Die Mitglieder konnten auf eine lange Liste erfolgreicher Projekte der letzten fünf Jahre in Rheindürkheim zurückblicken: von der „Hammer-Dorf-Aktion“ und der 1200 Jahrfeier, die den guten Zusammenhalt im Ort gezeigt und weiter gefestigt haben, über die Lärmschutzwände am Netto-Zentrallager und entlang der Saarstraße, bis zur neuen Bestuhlung im Bürgersaal und der Trauerhalle, dem DSL-Ausbau und dem Bürgeramtskoffer auf der Ortsverwaltung, und von der Kita-Renovierung bis hin zum "Hessischen Hof", der demnächst eröffnet werden kann und eine große Rolle im öffentlichen Leben Rheindürkheims spielen soll.

    Kessel: Mit soviel Energie wie bisher
    Kessel will trotz seines Mandats als Landtagsabgeordneter und trotz der zusätzlichen Ämter als CDU-Kreisvorsitzender und CDA-Landesvorsitzender auch in den nächsten fünf Jahren so viel Energie in das Ortsvorsteher-Amt legen wie bisher. „Die Aufgaben lassen sich gut organisieren“, sagte Kessel. Die schwierigste Zeit als Ortsvorsteher seien die ersten fünf Jahre, weil sich viel einspielen müsse. Diese Zeit habe er nun schon drei Mal um. Zu dem kämen ihm die hervorragende Vernetzung und die vielen Kontakte bei der Realisierung von Projekten in seinem Heimatort zu Gute.

    Gleichwohl lag es ihm fern, sich in den Mittelpunkt zu rücken. Bei der Listenaufstellung für die Ortsbeiratswahl ließ sich Kessel ganz bewusst nicht für Platz eins nominieren, wie oft üblich bei Ortsvorsteher-Kandidaten, sondern weit hinten, auf Platz elf: „Wir möchten zeigen, dass wir so eine gute Mannschaft haben, dass auch Platz elf noch ein guter ist“, begründete Kessel diesen Schritt. Wird er als Ortsvorsteher wiedergewählt, erhält er allerdings automatisch einen Sitz im Ortsbeirat, der nicht über die Liste gezählt wird.

    Auf der Vorschlagsliste für den Ortsbeirat stehen nun, in dieser Reihenfolge: Hermann Weber, Adolf Beutel, Linda Fellmann, Oliver Schuh, Klaus Harthausen, Ursula Weber, Thomas Weber, Dirk Lampe, Ellenruth Stenner-Aumann, Martin Rink, Adolf Kessel und Simone Lampe. Alle Kandidaten waren mit klarer Mehrheit und ohne Kampfabstimmungen gewählt worden.

    Lange Liste der wichtigsten Aufgaben
    Oliver Schuh, der stellvertretende Vorsitzende des Ortsverbands  und stellvertretender Ortsvorsteher, hatte auf einer langen Liste die wichtigsten Aufgaben zusammengestellt, die für die CDU in Rheindürkheim in den nächsten Jahren im Vordergrund stehen werden:

    Allem voran nannte er die Erschließung am Gleisdreieck, bei der auch geprüft werden soll, ob dort eine Wohn- und Pflegeeinrichtung für Senioren angesiedelt werden kann, sowie ein Supermarkt. Auch ein neues Feuerwehrgebäude sei an dieser Stelle mit vielen Vorteilen verbunden, ließ er durchblicken. Schuh thematisierte außerdem die laut Union dringend erforderliche Sanierung des Schulgebäudes und der Trauerhalle, für die sich die CDU weiterhin stark machen will. Das Spielplatzangebot sei derzeit gut, es müsse aber erhalten, und, wenn möglich, weiter entwickelt werden. 

    Es gelte außerdem natürlich auch, den Hessischen Hof mit Leben zu erfüllen und diesen für möglichst viele Vereine nutzbar zu machen. Weiterhin will die CDU das Ehrenamt unterstützen, sowie dabei helfen, dass das Bildungsangebot der Volkshochschule für Rheindürkheim weiter ausgebaut werden kann und den Tourismus ankurbeln. Hermann Weber schlug vor, das Rhenania-Gelände, für dessen Renaturierung sich die CDU ausspricht, so herzurichten, dass es auch als Wohnmobilplatz dienen kann – ein Vorschlag, der grundsätzlich auf Zustimmung stieß. 

    Ablehnung der Ausweitung des Gewerbegebiets RD 7
    Die Ausweitung des Gewerbegebiets RD 7 sieht die CDU als Belastung für Rheindürkheim an und lehnt diese ab. Die  Neuvergabe des öffentlichen Busverkehrsangebotes bringt laut CDU Verbesserungen für den  Stadtteil in den Abendstunden und am Wochenende, sagte Schuh. Ebenso gelte es, den Schiffermast und das alte Spritzenhaus zu erhalten. Langfristig wird weiterhin die Nordumfahrung angestrebt, die für Verkehrsberuhigung im Ort sorgen soll.

     

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