Mit dem Trinken aus dem Handnirsch wurde der Wonnegauer Weinkeller "aufgeschlossen"
Wonnegauer Weinkeller vom Bojemääschter eröffnet
Bojemääschter Markus Trapp leerte den letzten Handnirsch, damit war der Wonnegauer Weinkeller um 18.30 Uhr eröffnet. Foto: Gernot Kirch
Von Gernot Kirch Als der Bojemääschter vun den Fischerwääd am Samstagabend gegen 18.30 Uhr den letzten Tropfen aus dem Handnirsch, dem traditionellen Trinkgefäße der Fischerwääder, genommen hatte, war auch die letzte Hürde genommen und auch im Wonnegauer Weinkeller startet das Backfischfest. Von jetzt an gibt es kein Halten mehr und Worms feiert und genießt sein Fest! Und das neun Tage lang!
Zuvor waren die Fischerwääder zusammen mit Oberbürgermeister Michael Kissel und dem Fanfarenkorps vom Marktplatz auf den Festplatz gezogen und erreichten den Wonnegauer Weinkeller gegen 17.30 Uhr. Zunächst begrüßte Dr. Andreas Schreiber, der 1. Vorsitzende des Wonnegauer Weinkellers, die Gäste. Im Anschluss sprachen die Oberbürgermeister Michael Kissel und die Rheinhessischen Weinkönigin Isabelle Willersinn. Und dann endlich ging es ans Eingemachte, das Trinken aus dem Handnirsch, dem länglichen Holzgefäß der Fischerwääder. Die beiden Bundestagsabgeordneten Marcus Held (SPD) und Jan Metzler (CDU), tranken gemeinsam aus einem Handnirsch. Die beiden Landtagsabgeordten Jens Guth (SPD) und Adolf Kessel (CDU) taten es ihnen gleich. Schlechter erging es hier Oberbürgermeister Michael Kissel, der gleich zweimal ran musste. Einen Handnirsch trank er für sich und einen musste er für die bereits abgereiste Ministerpräsidentin leeren. Aber tat dies mit Bravour. Schließlich musste Rene Bauer, der Vorsitzende des Schaustellerverbandes, ran und zum Abschluss der Bojemääschter, Markus Trapp. Und mit dem letzten Schluck von Markus Trapp, war der Weinekller eröffnet!