
Die vorbildlichen Leistungen der Sportvereine im gesellschaftlichen Engagement standen im Mittelpunkt der Auszeichnung der Siegervereine bei den „Sternen des Sports“. Bei der Verleihung des „Großen Stern in Bronze“ zugunsten des VfR Wormatia Worms schaffte es diesmal ein Wormser Verein an die Spitze des Breitensport-Oscars. Mit einer gemeinsam mit den Klub-Fans vielfältigen und breit angelegten Akquirierung von Spendengeldern zur Typisierung potenzieller Knochenmarkspender überzeugte der VfR die Jury. Insgesamt hatten sich 48 Vereine um den bronzenen Stern beworben. 20 Vereine freuten sich jetzt über ihre vordere Platzierung und damit über einen attraktiven Geld- und Sachpreis.
Sportbund-Präsident Helmut Graf von Moltke hob in seiner Rede die Gemeinnützigkeit der Projekte und der Menschen hervor. „Heute sehen wir die geballte soziale Kraft des Sports und seiner Sportvereine. Ihr großes Engagement ist ein Grundpfeiler unserer Gesellschaft. Die Auszeichnung durch die Sterne des Sports hebt dieses Engagement zurecht auf eine große Bühne.“
Das Siegerprojekt unterstreicht diese Aussagen deutlich. In mehreren groß angelegten Aktionen und mit Partnern wie der DKMS gGmbH (Deutsche Knochenmark-Spenderdatei) oder dem Klinikum Worms wurden rund um das Thema Gesundheit und insbesondere krebskranker Menschen Spendensammlungen initiiert. Das wertete die Jury mit der besten Punktezahl in der Konkurrenz und bescherte der Wormatia neben der Teilnahme am Landesentscheid auch ein Preisgeld von 2.000 Euro.
Zwei weitere Preisträger aus Worms
Aus dem Nibelungenland freuten sich auch die Turngemeinde 1846 Worms e.V. mit ihrem Projekt „Turngemeinde 1846 Worms e.V. - im Wandel 2021+“ sowie die HSG Worms e.V. aufgrund Ihres gelungenen „EWR-Fantalk“ über ihre Auszeichnung als weitere „Sterne des Sports“ in Bronze. Je 250 Euro flossen dort in die Vereinskassen für ihre vorbildlichen Initiativen.
Erneut zeigt sich, dass der Sport in seiner ganzen Breite auch eine sehr umfangreiche Palette gesellschaftlichen Engagements abdeckt. Egal ob Flüchtlingshilfen, Konzepte für Gesundheitssport oder Kinder- und Jugendliche, es wird auf alle Bedürfnisse eingegangen. Der Vorsitzende des Vorstands der Mainzer Volksbank, Uwe Abel, lobte diesen Einsatz in seiner Ansprache: „Die Arbeit der Vereine wird oft auf den Sport und dessen Wettbewerbe reduziert. Bei den Sternen des Sports sieht man dagegen die anderen Facetten, die der Sport noch zu bieten hat und von dem die gesamte Gesellschaft profitiert.“
Vorstandssprecher der Volksbank Alzey-Worms Armin Bork zeigte sich ebenfalls beeindruckt: „Unsere ‚Sterne des Sports‘ sind mehr als nur ein Geldpreis. Sie sind öffentliche Anerkennung und ein Dankeschön an alle, die sich für die Belange ihrer Mitmenschen einsetzen. Unsere Siegerehrung heute ist eine Verneigung vor diesen Leistungen.“
Bleibt es bei Bronze? Chance auf Landespreis!
Der VfR Wormatia Worms hat als Gewinner des „Großen Sterns des Sports“ in Bronze nun die Chance, auf Landesebene den „Großen Stern des Sports“ in Silber und damit weitere 2.500 Euro für seinen Verein zu gewinnen. Auf Bundesebene kämpfen dann alle Silberpreisträger um Gold, womit eine Prämie von 10.000 Euro verbunden ist. Diese feierliche Preisverleihung findet in Berlin mit der Bundeskanzlerin Angela Merkel oder dem Bundespräsidenten Walter Steinmeier statt.

„Sterne des Sports“
Der „Oscar des Breitensports“ wird seit 2004 von den Volksbanken Raiffeisenbanken und dem DOSB ausgeschrieben. Ausgezeichnet wird das soziale Engagement von Vereinen auf Sportkreisebene. Die jeweilige Sieger treten dann auf Landesebene gegeneinander an. In Berlin treffen sich schließlich die Sieger der Länder und machen den Bundessieger untereinander aus. Rheinhessen schaffte in den vergangenen acht Jahren immerhin fünf Mal den Sprung ins Bundesfinale und erreichte dort neben Platzierungen auf dem Siegerpodest stets Plätze im Vorderfeld.