Sa., 09. März 2019, 10:02 Uhr
Im Freitagabendspiel gelang gegen TSG Hoffenheim II nur ein 1: 1
Wormatia reichte es nur zu einem Punkt
VON KLAUS DIEHL Es fing eigentlich gut an, denn
nach zehn Minuten konnte Niko Dobros einen Abwehrfehler der Gäste mit einem sehenswerten Linksschuss zur 1:0-Führung nutzen. Auch in der Folgezeit zeigten die Wormaten viel Biss und hätte Jan-Lucas Dorow vor der Pause und Dimitrios Ferfelis nach dem Seitenwechsel frei vor den Hoffenheimer Torhüter Alexander Stolz die Nerven behalten, so wäre durchaus gar ein Sieg möglich gewesen.
Doch die Torflaute besteht weiterhin. Hoffenheim II seit Jahren wohl nie so spielerisch schwach – besonders vor der Pause – kann in der 65. Spielminute durch Pilip Rettig zum Ausgleich. Der erst kurz zuvor eingewechselte Ex-Wormate Thomas Gösweiner hatte von der Strafraumgrenze nur die Querlatte getroffen und der Abpraller flog direkt vor die Füße
des TSG-Verteidigers und gegen dessen sehenswerte Schusstechnik war Chris Keilmann im Wormatia-Tor machtlos. Der Ausgleich ließ die Wormaten etwas
aus dem Rhythmus kommen, wenn sie auch in der Defensive nichts mehr anbrennen ließe. Diese Defensivarbeit sieht Wormatia-Trainer Steven Jones für die weiteren noch ausstehenden Spiele, auf dieser Grundlage auch den Klassenerhalt zu erreichen.
Denn mit dem Toreschießen haben und werden auch die Wormaten weiterhin ihre Probleme haben, zumal auch gegen Hoffenheim etliche Konterangriffe allzu ungefährlich zu Ende gingen. Am Einsatz jeden einzelnen Wormatia-Spielers lag es gewiss nicht, doch offensiv wird man weiterhin
kleine
Brötchen backen müssen. Bereits am kommenden Dienstag geht es um 19.30 Uhr, zum SC Hessen-Dreieich, wo man nur auf
Positives hoffen kann.