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Fr., 08. Februar 2019, 11:21 Uhr
Eichbaum-Wintercup in Pfeddersheim: Anstoß am Sonntag um 17 Uhr / Spiel um Platz 3 um 15 Uhr
Wormatia und Mechtersheim bestreiten das Finale
Die beiden Torschützen Koki Matsumoto beim Kopfball und Aret Demir als Beobachter. Archivfoto: Felix Diehl
VON KLAUS DIEHL Nach einem 3:2-Sieg über den Oberligisten SV Arminia Ludwigshafen bestreitet der VfR Wormatia am Sonntag, um 17 Uhr, auf dem neuen Rasenplatz der TSG Pfeddersheim das Endspiel um den erstmals ausgespielten Eichbaum-Winter-Cup. Gegner ist der Oberligist TuS Mechtersheim, der sich sowohl gegen den VfR Ginsheim, wie auch gegen den TSV Gau-Odernheim jeweils mit 5:2 durchsetzen konnte. Die Pfälzer erreichten das Finale ebenso unbesiegt, wie der VfR Wormatia nach dem 3:0-Erfolg gegen den Ausrichter TSG Pfeddersheim und dem 3:2-Sieg über Arminia Ludwigshafen. Da die Schützlinge von TSG-Coach Marc Heidenmann gegen den Oberliga-Rivalen Arminia Ludwigshafen mit 4:1 gewinnen konnten, bestreitet die TSG-Elf am Sonntag um 15 Uhr, das Spiel im Patz drei. Der Gegner wird erst am Freitagabend um 19.30 Uhr, zwischen den bisherigen sieglosen Teams des TSV Gau-Odernheim und dem VfB Ginsheim ermittelt. Der Verlierer spielt um 13 Uhr gegen den SV Arminia Ludwigshafen um den 5. und 6. Platz.
Wormatia-Trainer Steven Jones hatte gegen die Arminia aus Ludwigshafen bis auf wenige Ausnahmen wieder mehr eine Mannschaft aufgeboten, die bisher noch nicht viel Spielpraxis haben. Darunter auch die beiden Neuen Tim Scheffel und Stéphane Tritz, dazu Niklas Kern und Linus Radau, der verletzt in der 65. Minute gegen Malte Moos in der Viererkette ausgewechselt werden musste. Im Mittelfeld spielten Pasquale Schmidt und Pascal Marsal, Eugen Gopko und Cedrik Heller. Den Angriff bildeten Aret Demir und Koki Matsumoto, dazu im Tor der A-Jugendliche Eric Mattern.
Der spielfreudige Japaner Matsumoto besorgte auch in der 20. und 33. Minute die 2:0-Führung. Vorausgegangen war eine schöne Kombination über die rechte Seite und beim 2:0 eine tolle Einzelleistung von Eugen Gopko mit einem Superpass in den freien Raum über rechts auf den Torschützen. Aret Demir blieb es vorbehalten in der 55. Minute auf 3:0 zu erhöhen. Danach stellten die Wormaten immer mehr ihre druckvolle Spielweise ein, was ihrem Trainer Steven Jones nicht gerade gefiel. Die nie aufsteckenden Arminen aus Ludwigshafen nutzten dies in der 67. Minute durch Jannik Styblo und in der 87. Minute durch Etienne Stadler, um auf 2:3 verkürzen zu können. Der Ex-Wormate Nico Pantani hatte wenige Sekunden vor Schluss gar den Ausgleich auf dem Fuß. Hätte er besser gezielt, so wäre der junge Torhüter Eric Mattern, übrigens ein Sohn von Wormatias Ex-Torjäger Bodo Mattern, wohl machtlos gewesen. Wormatia brauchte einige Zeit, um ins Spiel zu kommen. Ludwigshafen hatte in der Anfangsphase bei zwei Freistößen Pech, ebenso wie die Wormaten mit einem Pfostenknaller. Am Sonntag um 17 Uhr steht den Wormaten mit dem Oberliga-Fünften TuS Mechtersheim ein sicherlich schwerer Gegner im Eichbaum-Wintercup-Finale gegenüber.