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  • Fr., 20. November 2015, 22:36 Uhr
    Samstag um 14 Uhr endlich ein echtes Heimspiel gegen Astoria Walldorf auf dem neuen Hybrid-Rasen in der EWR-Arena / Vertrauensvorschuss der Zuschauer

    Wormatia will in ein neues Zeitalter starten

    Satt-Grün erwartet der neue Hybrid-Rasen in der EWR-Arena einen Wormatia-Sieg zur Premiere gegen den Gast vom FC Astoria Walldorf. Foto: Felix Diehl


    VON KLAUS DIEHL | Beim VfR Wormatia freuen sich alle Beteiligten, besonders aber Trainer Steven Jones und seine Regionalliga-Schützlinge, endlich wieder vor heimischer Kulisse spielen zu dürfen. Vor allem auf den neuen Hybrid-Rasenplatz, den man am gestrigen Freitag auch noch einmal zu einem intensiven Abschlusstraining testen durfte. Es ist den Spielern anzumerken, dass sie mit viel Freude, aber auch einer gewissen Spannung dem Anpfiff heute um 14 Uhr entgegen sehen. Auch darauf, ob mehr Zuschauer kommen, als zuletzt im Südweststadion, wo man die dortigen vier Heimspiele ohne jegliches Erfolgserlebnis am liebsten vergessen machen möchte. Bei den übrigen vier Heimspielen im Pfeddersheimer Uwe-Becker-Stadion konnten wenigstens zehn Punkte ergattert werden.

    Die Wormaten wollen heute einen Neubeginn starten, der nach Möglichkeit drei Punkte bringen soll. Alle wissen wohl selbst am besten, dass sie im absoluten Abstiegskampf angekommen sind und bei noch  drei ausstehenden Spielen im alten Jahr, heute gegen Walldorf, am 27. November um 19 Uhr Freitag unter Flutlicht vor erneut heimischer Kulisse gegen die U23 des 1. FC Kaiserslautern und am Nikolaustag beim Bahlinger SC, so viel wie möglich punkten müssen. Diesen Druck kann den Spielern und Trainern keiner nehmen, da müssen die Spieler durch und beweisen, dass sie in den  letzten 14 Tagen, nur unterbrochen durch den 7:0-Sieg gegen den Oberligisten SV Gonsenheim, auch entsprechend zielgerecht gearbeitet haben.

    Nur wer wagt, gewinnt!

    Zunächst stand die Fehleraufbereitung im Spiel mit und gegen den Ball im Vordergrund und das entsprechende Wissen um die Laufwege des Mitspielers. Ganz besonderen Wert legte Trainer Steven Jones auf die Festigung und Förderung des Teamgeistes. Jones führte dabei viele persönliche Gespräche. „Man kann nicht jeden Spieler auf die gleiche Art und Weise behandeln“, so hierbei gemachte Erfahrungen. Jeder, der mit Ausbildung im Beruf zu tun hat, ja als Lehrer tagtäglich mit Kindern Jugendlichen und jungen Erwachsenen umzugehen hat, der weiß, dass sich die Mentalität und Empfindlichkeiten  in den letzten Jahrzehnten verändert hat. Sicherlich setzt Steven Jones weiter auf das positive Vorangehen seiner Führungsspieler, doch sind darunter auch sehr sensible Akteure. Diese herauszufordern,  ihre Stärken zu zeigen und  Hemmungen abzulegen, darauf hofft er für das heutige Spiel.

    Steven Jones weiß aus eigener Erfahrung als einer der dienstältesten Wormatia-Spieler, dass erfolgreicher Fußball auch mit einem gewissen Spaßfaktor zu tun hat. Den zu steigern gehörte auch zur Arbeit der letzten 14 Tage. Aber dennoch hat er eine große Bitte, auch im Namen der Mannschaft, dass heute wieder mehr Zuschauer in die EWR-Arena kommen mögen. Die Unterstützung braucht seine Mannschaft zu einem Neubeginn auf  einer neuen Spielfläche mehr denn je, weshalb der Trainer diesbezüglich um einen Vertrauensvorschuss bittet.Der heutige Gegner ist besonders auswärts eine echte Hausnummer. Stolze 14 Punkte und hierbei erzielte 18 Tore sprechen eine deutliche Sprache. Dennoch ist der Gegner nicht unschlagbar, das bewiesen zuletzt zwei Niederlagen mit 1:4 gegen die U23 des Freiburger SC und gegen den Aufsteiger aus Steinbach mit 0:2.
    Beide Gewinner sind Mannschaften aus dem unteren Tabellendrittel.

    Dazu gehört leider auch der VfR Wormatia, wobei nicht anzunehmen ist, dass die Astoria-Kicker mit Spielern aus der eigenen Bundesliga-Jugend aus der letzten Saison, sowie erfahrenen Spielern aus Karlsruhe  und Hoffenheim, die gastgebenden Wormaten unterschätzen werden. Diese müssen schon sehr konzentriert spielen und nicht durch Fehler den konter- und offensivstarken Badensern unnötig das Toreschießen erleichtern. Alla, ihr Wormaten, Köpfe hoch und packen wir es an!
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