So., 16. Oktober 2016, 17:41 Uhr
Netzwerktagung „Engagierte Stadt“ in Berlin ein voller Erfolg / Bewohnerversammlung am 24. Oktober um 19 Uhr im Café der Stadtmission
Worms ist vorn
Über 100 Teilnehmer aus den 50 Kommunen, die zum Netzwerkprogramm „Engagierte Stadt“ gehören, haben sich bei Gastgeber Bertelsmannstiftung in Berlin getroffen. Neben den Projektleiterinnen und –leitern waren auch die meisten Bürgermeister oder Verwaltungsvertreter angereist. MdB Marcus Held kam zum „Bürgermeister-Talk“ dazu, sodass die Projektleiterin Christina Heimlich auch einen lokalen Gesprächspartner hatte. Die verantwortlichen Bürgermeister der meisten Kommunen haben die „Engagierte Stadt“ zur Chefsache gemacht, war Ergebnis der Talkrunde. Es wurde von allen der Gewinn dieser Idee der Engagementförderung hoch gelobt.
In verschiedenen Arbeitsgruppen gab es fachliche Unterstützung und persönliches Coaching für die Projektleiter in der Kommune. Auch Christina Heimlich hat davon Gebrauch gemacht. Entscheidend für den Wormser Netzwerkprozess ist, dass man die Bedürfnisse und Ideen der Bewohner in den Mittelpunkt stellt. Die Oberbürgermeister und Bürgermeister werden im Mai nächsten Jahres zu einer speziellen Tagung eingeladen, um Anregungen für den fortlaufenden Nachhaltigkeitsprozess zu erhalten. Außerdem tragen sich die Stiftungen und das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend mit dem Gedanken, diese so erfolgreiche Netzwerkentwicklung auch über das Jahr 2017 hinaus zu unterstützen.
Bewohnerversammlung am 24. Oktober
In Worms findet die erste Bewohnerversammlung am Montag, dem 24. Oktober im Café der Stadtmission, Wielandstr. 12 um 19 Uhr statt. Die beiden Bundestagsabgeordneten, die auch an der Befragung mitgewirkt haben, und die Interviewer werden anwesend sein. Hier werden die Ergebnisse und Eindrücke von 300 Gesprächen am Küchentisch, der Haustür oder Straße vorgestellt. Es wird diskutiert werden können, was man tun kann, ob und wie man sich engagieren könnte und welche Arbeitsgruppen ggf. gebildet werden könnten. Auch Bewohner und Interessierte, die nicht befragt worden sind, sind willkommen.