CDU Fraktion besichtigt ersten Bus der neuen Reihe für Worms bei Mercedes
Worms macht seinen Busverkehr zukunftsfest
Die Delegation der Wormser CDU in der Mercedes-Auslieferungshalle vor dem ersten Bus der neuen Reihe für Worms. Von links: Adolf Kessel, Michaela Langner, Andreas Wasilakis, Petra Graen, Monika Stellmann, Dr. Klaus Karlin, Barbara Wirth, Marion Hartmann und Annelie Büssow.
Im Dezember erhielt die Rheinpfalzbus in Ludwigshafen den Zuschlag für den Betrieb des Wormser Liniennetzes. Der Auftrag für die Fertigung neuer Stadtbusse wiederum ging an die EvoBus GmbH, die im Werk Mannheim die Mercedes-Stadtbusse produziert. Bei einem Werksbesuch konnte die Wormser CDU-Stadtratsfraktion nun den ersten für Worms fertiggestellten neuen Bus in Augenschein nehmen.
„Mit den neuen Bussen macht Worms bei Umweltverträglichkeit und Komfort einen Riesensprung in Richtung Zukunft“, so der Fraktionsvorsitzende Dr. Klaus Karlin. Die Motoren der Busse verbrauchen nicht nur 8 Prozent weniger Kraftstoff als die Vorgänger, sondern erfüllen auch die seit Januar 2014 gültige Euro-6-Norm. Gegenüber den zurzeit im Einsatz befindlichen Bussen reduziert sich der Ausstoß an Stickoxiden um 80 Prozent und der Diesel-Rußpartikel um 66 Prozent. „Dies wird uns bei der Verminderung der Feinstaubbelastung in Worms sehr helfen“, erklärt Karlin.
Problemloses Betreten möglich
Für Fraktionsmitglied Barbara Wirth, selbst mobilitätseingeschränkt, war die behindertengerechte Ausstattung besonders wichtig: „Durch die Absenkeinrichtung und den barrierefreien Fahrgastraum kann ich den Bus problemlos betreten und mit der Rampe können auch Rollstuhlfahrer und Mütter mit Kinderwagen ungehindert den Bus nutzen.“ Neben dem besonders gesicherten Rollstuhl- bzw. Kinderwagenplatz verfügt der Bus über extrabreite Mutter-Kind-Sitze, zahlreiche Haltemöglichkeiten und eine Klimaanlage.
Während des Werksrundgangs erhielten die Kommunalpolitiker Einblicke in die Grundsätze einer effizienten Produktion. Daneben setzt Mercedes, der größte Arbeitgeber in Mannheim, von dessen 3400 Mitarbeitern übrigens 120 aus Worms kommen, auf die Prinzipien der Gruppenarbeit und die Vorteile eines flexiblen Arbeitszeitkalenders.
Komfort ohne Schnickschnack
Außerdem überraschte die Delegation das Ausmaß an handwerklicher Arbeit, die in einem Bus steckt, sowie die Vielfalt unterschiedlicher Kundenwünsche, die realisiert werden müssen. Landtagsabgeordneter Adolf Kessel zog das Fazit: „Mich beeindrucken besonders der Qualitätsstandard und der Aufwand, mit dem dieser erreicht wird und mich freut, dass die Busse für Worms zwar den notwendigen Komfort bieten, aber keinen teuren Schnickschnack enthalten. Ich bin zuversichtlich, dass wir mit der Rheinpfalzbus und Mercedes Partner haben, die den öffentlichen Personennahverkehr in Worms voranbringen werden.“