
Von Rudolf Uhrig > Einen Monat lang, vom 29. Juni bis nun zum 27. Juli lieferten fünf Tribute-Bands das Beste der großen Stars und Idole auf der Wormser Kisselswiese ab – und das sogar kostenlos. So konnten die Wormser Robbie Williams, Die Toten Hosen, Die Ärzte, U2, ABBA und Coldplay erleben. Freilich nicht die „echten“, aber die Musiker waren immer nahe am Original. Und nicht nur das, die Outfits wurden nachempfunden, die Performances, aber auch Requisiten nachgebaut, wie etwa das vielfarbige Klavier oder die neonfarbenen Ringe die Coldplay bei ihren Shows benutzen.
„Viva La Vida“ boten einen gelungenen Mix aus langsamen, gefühlvollen Balladen und den bekannten Up-Tempo-Nummern, bei denen dann aber jeder tanzte und klatschte. Da sind etwa die gefühlvollen Stücke wie „The Scientist“ oder „Everglow“, bei denen deutlich hörbar wird, wie beeindruckend nah die Stimme von Hannes Hergenröder dem Original von Coldplay-Frontmann Chris Martin kommt. Bei Titeln wie „Adventure of a lifetime“ oder „Something just like this“ stieg die Stimmung nochmals an. Ein echt schönes Coldplay-Feeling der Extraklasse brachten Leadsänger, Pianist und Gitarrist Hannes Hergenröder, Bassist François Saorine, Gitarrist Alexander Beham und Schlagzeuger Bastian Kilper auf die Bühne.
„Viva La Vida“ – „Lebe das Leben“ – das taten die Wormser bei Worms rockt nur allzu gerne und natürlich lebensfroh.
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