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  • Fr., 19. August 2016, 06:46 Uhr
    Seniorentagespflege der Caritas ist am 28. August um 18.45 Uhr und kurz vor der Tagesschau gleich zweimal in „Das Erste“ zu sehen

    Worms zur besten Sendezeit

    Entspannte Dreharbeiten: das ARD Team zusammen mit Tagesgast Ingrid Kraft, Leiterin Katrin Kraemer und Schwester Alphy.


    Wie immer zeigt „Das Erste“ auch am Sonntag dem 28. August, Menschen, die aus Mitteln der ARD Fernsehlotterie unterstützt werden. Dann sind es die Seniorinnen und Senioren, die täglich als Gäste in den Wormser Wolfsgraben kommen. 104.000 Euro hat die im Januar 2016 eröffnete Caritas-Tagespflege erhalten.

    „Am Drehtag im Juli waren wir Mitarbeiter total aufgeregt“, erinnert sich Leiterin Katrin Kraemer schmunzelnd, „aber die Seniorinnen und Senioren waren völlig entspannt. Sie amüsierten sich sogar, als die Kameraleute sie baten, eine Gymnastikübung zu wiederholen.“

    Angenehm überrascht war Katrin Kraemer auch darüber, dass sich das kleine Fernsehteam Zeit nahm, einen ganzen Tag hier zu verbringen. „Sie waren wirklich an den Menschen interessiert und wahrten schon von sich aus sorgfältig deren Privatsphäre, so dass wir sie darum gar nicht erst bitten mussten. Sie filmten z.B. beim gemeinsamen Kochen, aber eben nicht beim Essen.“

    Angehörige miteinbezogen
    Bis zu 15 Tagesgäste verbringen die Zeit von 8.30 bis 16 Uhr hier. Gemeinsam ist ihnen, dass sie Unterstützung im Bereich Pflege und Betreuung brauchen. Und: Sie selber und ihre Familien möchten, dass sie möglichst lange zu Hause leben. Für das Fernsehteam lag es deshalb nahe, auch Angehörige miteinzubeziehen und nach ihren Erfahrungen mit der Caritas-Tagespflege zu befragen.

    Christiane Ohl, Tochter des Tagesgastes Ingrid Kraft, freut sich, dass das Team den Gästen sehr respektvoll und auf Augenhöhe begegnet. Ihr ist es wichtig zu wissen, dass die Menschen hier ihre Würde bewahren und „...nicht wie kleine Kinder behandelt werden.“ Sie und ihre Schwester könnten, so sagt sie, dank des Teams der Tagespflege beruhigt ihrer Arbeit nachgehen. Katrin Kraemer: „Es freut mich sehr, dass unsere Gäste und deren Angehörige sich hier wohl fühlen. Das zeigt uns, dass unsere Absicht, in einer ruhigen und gelassenen Atmosphäre als Teil der Familie erlebt zu werden, auch so ankommt.“

     

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