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  • Mi., 15. Februar 2023, 10:49 Uhr
    KATASTROPHENHILFE: Schnelleinsatzteam wird zwei Wochen lang vor Ort sein / Zwei weitere ASB-Teams folgen

    Wormser ASB-Mitglieder auf den Weg ins Erdbebengebiet

    Der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) entsendet am heutigen Mittwoch von Köln aus sein Schnelleinsatzteam (FAST) in die Provinz Hatay im türkischen Erdbebengebiet. Das 16-köpfige Team wird zwei Trinkwasseranlagen aufbauen und hat Medikamente und medizinisches Verbrauchsmaterial dabei. 

     „Wir alle sind erschüttert über das Ausmaß der Erdbeben im Südosten der Türkei und im Norden Syriens“, sagt der ASB-Bundesvorsitzende Knut Fleckenstein. „Die Menschen brauchen jetzt unsere Hilfe. Medikamente und sauberes Trinkwasser werden dringend benötigt. Sauberes Trinkwasser hilft, Infektionskrankheiten vorzubeugen.“ Mit den beiden Trinkwasseranlagen können etwa 1.000 Menschen pro Tag versorgt werden.  

    Das Schnelleinsatzteam mit Einsatzkräften aus ganz Deutschland wird zwei Wochen lang vor Ort sein und danach von zwei weiteren Teams abgelöst, die ebenfalls 14 Tage bleiben. Einsatzleiter des ersten Teams ist Florian Hauke, ein Mitarbeiter des ASB-Bundesverbandes, der über Erfahrung als Katastrophenhelfer im Ausland verfügt. Zu den ehrenamtlichen Einsatzkräften gehören neben Experten für Logistik und Trinkwasseraufbereitung auch eine Psychologin und medizinisches Personal. Sie sind für solche Einsätze umfassend geschult und ausgebildet und werden von ihren Arbeitgebern für den Einsatz freigestellt. 

    Einsatzkräfte aus Rheinhessen

    Aus Rheinland-Pfalz sind ehrenamtlich dabei: die Krankenpflegerin und Teamleitung Medizin Tabea Dross (37), die Psychologin Annelie Droste (39), die Ärztin Dr.Jutta Meiwald (55), der Krankenpfleger und Teamleiter Technik Jan Heitmann (56) sowie der Diplom-Informatiker Steffen Hemer (35), der für die Logistik zuständig ist (alle ASB Worms). Aus Mainz kommt Christian Düsing (37), Naturwissenschaftler und ausgebildeter Rettungssanitäter. Die erfahrenen Auslandshelfer waren bereits mehrfach für den ASB im Einsatz.

    Den Einsatz des FAST hat ein dreiköpfiges Vorausteam des ASB vorbereitet, das einen Tag nach dem Erdbeben in die Türkei gereist ist. Nach Beendigung des FAST-Einsatzes wird der ASB die Menschen in der Erdbebenregion weiterhin durch geeignete Maßnahmen unterstützen. 

    Auf seiner Homepage ruft der ASB unter dem Stichwort „Erdbeben in der Türkei und Syrien“ zu Spenden auf: https://www.asb.de/spenden-stiften/online-spenden

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