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Mi., 19. September 2018, 19:02 Uhr
Daniel Heid, Manfred Pfeiffer und Ronald Eisenhauer wollen für Nibelungenstadt Akzente setzen
Wormser Dreigestirn für den Sport unterwegs
Ansprechpartner des Dachverbandes in der Nibelungenstadt sind Daniel Heid (re.), Manfred Pfeiffer (li.) und Ronald Eisenhauer. Foto: Karin Flesner
Sportbund Rheinhessen vertritt als Dachorganisation die Interessen seiner rund 280.000 Mitglieder sowie der rund 1000 Vereine, 60 Fachverbände und sechs Sportkreise. In der zweitgrößten Stadt seines Verbreitungsgebietes ist der Sportbund Rheinhessen seit diesem Jahr (fast) komplett neu aufgestellt. Daniel Heid wurde ins Präsidium, Manfred Pfeiffer zum Sportkreisvorsitzenden und Ronald Eisenhauer zu seinem Stellvertreter im Kreis gewählt. Das Dreigestirn möchte in den kommenden Jahren Akzente für den Sport in Rheinhessen und natürlich auch in seiner Heimat Worms setzen.
Daniel Heid vertritt seit der Mitgliederversammlung die Sportvereine im Präsidium und kümmert sich dort um das Ressort „Sport und Gesellschaft“. Der 38-jährige Wormser ist erstmals auf Verbandsebene aktiv und arbeitet im „normalen“ Leben beim EWR. Im Ressort möchte er sich unter anderem mit Themen wie Sportstiftung Rheinhessen, e-Sports oder der Förderung des Ehrenamtes auseinandersetzen. „Meine Aufgabe ist es natürlich, allen Vereinen im Sportbund hilfreich zur Seite zu stehen. Durch meinen Wohnort Worms habe ich aber selbstverständlich eine ganz besondere Bindung in die Nibelungenstadt“, sagt Daniel Heid, der über ein Jahrzehnt für die Wormatia in verschiedenen Funktionen tätig war. Für den Sportbund ist er damit das Gesicht des Präsidiums vor Ort.
Viel Erfahrung hat Manfred Pfeiffer, Nachfolger von Günter Schnee an der Spitze des Sportkreises, in den vergangenen Jahren gesammelt. Der ehemalige Vorsitzende des SC Poseidon und heutige Präsident, war vier Jahre lang als Stellvertreter Schnees für die Belange des Sports in der Stadt unterwegs. Seit 2018 hat er das Votum der Vereine, als Vorsitzender dieses Sportkreises zu wirken. Der 66-Jährige weiß aber: „Über das Vertrauen freue ich mich. Aber es sind große Fußstapfen, die mir Günter Schnee hinterlassen hat. Er hat viel bewirkt und das ist auch mein Ziel.“ Ein großes Thema bleibt für ihn die Beratung von Zuschüssen für die Vereine.
Ganz alleine steht er dabei nicht. Neben Heid hat er in Worms einen weiteren Mitstreiter. Ronald Eisenhauer, Vorsitzender des 1. Judo-Club Worms, freut sich über seine Wahl zum Stellvertretenden Sportkreisvorsitzenden beim Sportbund. Der „Aniliner“, genauer gesagt der 58-jährige Koordinator Sicherheit der BASF, möchte die kommenden vier Jahre an der Seite Pfeiffers nutzen, „um zu lernen, anzupacken und zu erfahren, wie ein Sportkreisvorsitzender positiv den Vereinen helfen kann“. Unterstützung erfahren sie dabei von einem hochverdienten Sportfunktionär. Ehrenpräsident Herbert W. Hofmann steht ihnen mit Rat und Tat zur Seite und führt sie in die entsprechenden Netzwerke ein.
Netzwerker und Partner
Das Trio arbeitet, wie seine Vorgänger auch, als Netzwerker eng mit der Stadtverwaltung und dem Stadtsportverband zusammen. Sportdezernent Uwe Franz und Referent Gerd Vogt unter der Führung von OB Michael Kissel sowie der Vorsitzende des Stadtsportverbandes, Joachim Decker, sind enge Partner der drei Sportbund-Funktionäre. Dabei gilt für alle vor allem eins – „wie können wir den Vereinen und Verbänden in und um Worms helfen, ihren Sport auszuüben und sie bei den drängenden Fragen zu unterstützen“, betont Heid. In den kommenden Jahren wird sie diese Leitlinien intensiv begleiten.