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Di., 19. November 2013, 18:57 Uhr
Einsatz des ASB Auslandshilfeteams beginnt am Freitag / Karlheinz Pfaff vom ASB Worms im ersten Team dabei
Philippinen II: Wormser hilft auf der Insel Leyte
Der Wormser Karlheinz Pfaff war schon mehrfach im Auslandseinsatz.
Der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) entsendet am Freitag, den 22. November, ein achtköpfiges Helferteam der Auslands-Schnelleinsatzgruppe FAST (First Assistance Samaritan Team) auf die Insel Leyte. Das Team wird in der Stadt Palo, ca. 10 Kilometer südlich von Tacloban, basismedizinische Hilfe für die Bevölkerung leisten und so zur Verhinderung von Seuchen beitragen. Die ASB-Helfer sind ausgerüstet mit einem „Emergency Health Kit“ für die medizinische Versorgung von 30.000 Menschen. Im Katastrophengebiet werden die ASBler eine Ambulanz einer belgischen Organisation übernehmen und weiter betreiben. Die Helfer aus Belgien hatten direkt nach dem Tayfun Soforthilfe für verletzte Personen geleistet und jetzt um die Übernahme der Ambulanz gebeten.
Vom Wormser ASB wird Karlheinz Pfaff als technischer Leiter am Freitag mit dem ersten Team von Frankfurt nach Palo aufbrechen. Pfaff, beim ASB als Leiter Notfalldienste beschäftigt, ist ein erfahrener Auslandshelfer, der bereits mehrfach mit dem FAST Team im Einsatz war. Bei seinem letzten Einsatz betreute er syrische Flüchtlinge im Nordirak. Der kommende Einsatz wird mit dem letzten aber kaum zu vergleichen sein. Die Infrastruktur im Einsatzgebiet ist großflächig zerstört. „Nach der Naturkatastrophe stehen auf den Philippinen fast keine Häuser mehr. Die Behandlung und auch unser Aufenthalt während der dienstfreien Zeit werden ausschließlich in Zelten erfolgen. Das ist schon ein Unterschied und eine Herausforderung für uns Helfer.“, so Pfaff.
Erkundungsteam ist bereits vor Ort
Ein erstes ASB-Erkundungs-team bestehend aus den Nothilfe-Experten Axel Schmidt vom ASB-Bundesverband sowie Alex Robinson, Länderdirektor des ASB Indonesien, befindet sich seit einer Woche auf den Philippinen und führt dort ein Assessment durch, u.a. auf der betroffenen Insel Panay, nordwestlich von Cebu. Dort bestand jedoch kein erhöhter Bedarf nach basismedizinischer Versorgung.