INGENIEURKAMMER: Gewinner des Landeswettbewerbes „Junior.ING“ geehrt / Profis von Nachwuchsleistungen beeindruckt
Wormser Schüler fliegt hoch hinaus
Mit seinen Modell „Olympiaschanze” erreichte der 12-jährige Felix Rölle vom Elo in Worms den dritten Platz in seiner Altersklasse. Foto: privat
In Rheinland-Pfalz stehen die Siegerinnen und Sieger fest: Bei dem diesjährigen Schülerwettbewerb „Junior.ING“ der Ingenieurkammer Rheinland-Pfalz unter der Schirmherrschaft des rheinland-pfälzischen Bildungsministeriums sind dieses Jahr 30 Teams ausgezeichnet worden. Unter dem Motto „IdeenSpringen“ sollten die Teilnehmer die beste Skisprungschanze entwerfen. Bedingung war, dass die Schanze mindestens einem Gewicht von 500 Gramm an der Startfläche der Anlaufbahn standhalten musste. Bei der Gestaltung waren der Fantasie der Schülerinnen und Schüler ansonsten keine Grenzen gesetzt. Dabei erreichte ein Schüler aus Worms eine Topplatzierung. Der 12-jährige Felix Rölle, vom Eleonoren-Gymnasium in Worms, wurde mit seinem Modell „Olympiaschanze” mit dem dritten Platz in der Altersklasse I (Klasse 1-8) ausgezeichnet.
Wettbewerb ist feste Institution
Die „Eisblitzschanze” von Leonard und Raphael Nalbach vom Gymnasium Hermeskeil und von der Grundschule Malborn belegte den ersten Platz in der Altersklasse I (Klasse 1-8). Niklas Bischoff, Moritz Schneider und Jan Sold der Berufsbildenden Schule Neustadt siegten mit ihrem Modell „Le grand saut” in der Altersklasse II (Klasse 9-13). Sie qualifizieren sich damit für den bundesweiten Wettbewerb in Berlin am 17. Juni. Bereits zum 14. Mal wurde der erfolgreiche Schülerwettbewerb ausgelobt. Dr.-Ing. Horst Lenz, Präsident der Ingenieurkammer Rheinland-Pfalz, freut sich: „Der Schülerwettbewerb „Junior.ING” ist mittlerweile zu einer festen Institution der Kammer geworden und weckt das Interesse der Schülerinnen und Schüler am Ingenieurberuf jährlich aufs Neue, denn durch das Planen und Konstruieren der Modelle wird für sie die Vielseitigkeit des Ingenieurberufs greifbar. Darüber hinaus begrüße ich es sehr, dass die Kultusministerkonferenz den Schülerwettbewerb nun in der Liste der empfohlenen und als unterstützenswert eingestuften Wettbewerbe führt. Dies zeigt uns, dass das wir mit dem Konzept des Wettbewerbs richtig liegen.“
Von Leistungen der Nachwuchsingenieure beeindruckt
Auch die Mitglieder der diesjährigen Jury, Dipl.-Ing. (FH) Frank Haupenthal M. Sc., Vizepräsident der Ingenieurkammer Rheinland-Pfalz, Dipl.-Ing. (FH) Katharina Häuser, Vorstandsmitglied der Kammer, Prof. Dr.-Ing. Christian Glock, Professor im Fachgebiet Massivbau und Baukonstruktion an der TU Kaiserslautern und Volker Tschiedel, Leiter des Referates Grundsatzfragen und Lehrpläne des naturwissenschaftlichen und technischen Unterrichts im Bildungsministerium Rheinland-Pfalz, waren von den Leistungen der Nachwuchsingenieure beeindruckt. Die Schülerinnen und Schüler haben die Aufgabe mit viel Kreativität, Engagement und Arbeitseinsatz erfüllt und die Erwartungen weit übertroffen. „Besonders freut mich die rege Teilnahme der rheinland-pfälzischen Schülerinnen und Schüler am „Junior.ING”-Wettbewerb in diesem Jahr. Die Anzahl der eingereichten Modelle hat sich im Vergleich zum letzten Jahr, das durch den coronabedingten hohen Ausfall des Präsenzunterrichts gekennzeichnet war, wieder erholt und fast verdreifacht“, sagt Volker Tschiedel. In diesem Jahr beteiligten sich 117 Teams an dem Wettbewerb in Rheinland-Pfalz. Die Bewertung der Wettbewerbsteilnehmer erfolgte in zwei Gruppen – die Alterskategorie I umfasste Modelle der 1. bis 8. Klasse, die Alterskategorie II die Einsendungen ab der 9. Klasse.