Junior.ING: Ingenieurkammer Rheinland-Pfalz ehrt Geschwister Leni und Felix Rölle für den 1. Platz in ihrer Altersklasse
Wormser überzeugen mit schwungvoller Achterbahn-Idee
Dr. Stefanie Hubig (links) und Kammerpräsident DR. -Ing. Horst Lenz (rechts) gratulierten den Siegern Felix Rölle Leni Rölle (2. und 3. von links) zum 1. Platz in der Altersklasse II. Sie wurden mit einem Preisgeld von 250 Euro, einen Siegerpokal sowie Siegerurkunden ausgezeichnet. Foto: Kristina Schäfer
Zwei Gymnasiasten aus Worms haben sich mit ihrer ideenreichen Achterbahn den Sieg beim Landeswettbewerb „Junior.ING“ der Ingenieurkammer Rheinland-Pfalz gesichert. Die Geschwister Leni (5. Klasse) und Felix Rölle (10. Klasse) vom Eleonoren-Gymnasium in Worms überzeugten die Jury mit ihrem Modell „Bat-Bahn“ und sicherten sich damit nicht nur den ersten Platz in ihrer Alterskategorie II (ab Klasse 9), sondern auch die Teilnahme am Bundeswettbewerb in Berlin.
Unter dem diesjährigen Wettbewerbsmotto „Achterbahn – drunter und drüber“ fand nun die Preisverleihung im ZDF in Mainz statt. Die erfolgreichen Nachwuchsingenieure wurden bei der feierlichen Veranstaltung für ihre Leistungen geehrt. Der Wettbewerb forderte die Schülerinnen und Schüler heraus, eine funktionstüchtige Achterbahn zu konstruieren, die sowohl durch ihre Funktionalität als auch durch ihre Gestaltung überzeugen konnte. Die Modelle mussten aus Fahrbahn und Tragkonstruktion bestehen und die Murmel ohne zusätzlichen Antrieb vom Start- zum Zielpunkt befördern.
Ministerin beeindruckt
Auch die rheinland-pfälzische Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig zeigte sich beeindruckt von den Leistungen des Ingenieur-Nachwuchses: „Achterbahnen machen nicht nur Spaß – man kann an ihrem Beispiel auch eine Menge lernen über Konstruktion, Statik und Design. Ich bin jedes Jahr aufs Neue begeistert, mit wie viel Begeisterung und pfiffigen Ideen sich die Schülerinnen und Schüler auf die Aufgaben stürzen. Es zeigt sich wieder einmal: MINT läuft in Rheinland-Pfalz, unsere 2016 gestartete MINT-Strategie trägt Früchte. Vor allem sind auch Mädchen verstärkt am Start, ihr Anteil unter den Teilnehmenden beim Landeswettbewerb
Junior.ING lag diesmal schon bei 52 Prozent. Das freut mich natürlich besonders. Leni und Felix, Leonard und Raphael drücke ich für den Bundesentscheid ganz fest die Daumen.“
Bereits zum 16. Mal lobte die Ingenieurkammer den erfolgreichen Schülerwettbewerb aus, der wie in den vergangenen Jahren unter der Schirmherrschaft der Bildungsministerin stand. Die Bewertung der Wettbewerbsteilnehmer erfolgte in zwei Gruppen – die Alterskategorie I umfasste Modelle der 1. bis 8. Klasse, die Alterskategorie II die Einsendungen ab der 9. Klasse.