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  • Di., 25. November 2025, 12:46 Uhr
    HOCKEY: Ein Pflicht- und ein Zittersieg am 1. Spieltag der Oberliga für die TGW

    wU18 liegt voll im Soll

    Die wU18 wird im Verband RPS sehr stiefmütterlich behandelt. Mit nur fünf Partien ist die Verbandsmeisterschaft möglich. Es wird mit den fünf verbliebenen Teams an zwei Spieltagen eine Runde im Modus jeder gegen jeden gespielt, um gleich im Anschluss an den zweiten Spieltag in einem Finale der beiden bestplatzierten Mannschaften den Meister zu ermitteln. Da weder Dürkheim noch Schott Mainz eine wU18 gemeldet haben, besteht die RPS-Oberliga aus zwei Frankenthaler Teams, dem VfL Bad Kreuznach, dem 1. FCK und der TGW. 

    Nachdem sich in der ersten Partie des ersten Spieltags erwartungsgemäß Frankenthal 1 gegen Frankenthal 2 durchsetzen konnte, war die TGW, die ohne Julia und in diesem Spiel ohne die Gassem-Zwillinge mit nur zwei Auswechselspielerinnen antreten musste, gegen Kaiserslautern gefordert. Die Favoritenrolle lag ganz klar bei den Wormserinnen, was Johanna D. nach 12 Sekunden mit dem 1:0 nachdrucksvoll belegte. Eine Minute später legte Lotte nach der ersten Ecke das 2:0 nach, nur um in Minute vier auf 3:0 zu stellen. In Minute fünf traf Johanna B. mit der nächsten Ecke nur die Latte und Fiona zog den Nachschuss knapp vorbei. In Minute 6 vergab Lotte die schon dritte Ecke, traf aber zum 4:0 aus dem Spiel heraus wenige Angriffe später. Die gesamte Partie war ein einziger Sturmlauf auf das Lauterer Tor. Die Gegnerinnen wehrten sich nach Kräften, hatten Worms aber nichts entgegenzusetzen. Dass es beim 4:0 zur Halbzeit blieb, hatten die Pfälzerinnen nur der Unzahl an vergebenen Chancen der TGW zu verdanken. In den zweiten 15 Minuten agierten die Wormserinnen etwas effizienter und erzielten weitere sieben Treffer. 

    Ein Duell, das schon oft sehr eng war

    Im anschließenden Spiel deklassierte Frankenthals Erste den VfL mit 7:0 und Frankenthals Zweite gewann gegen den 1. FCK. Das letzte Spiel des Tages bestritten die TGW und der VfL. Ein Duell, das schon oft sehr eng war und bei dem erst seit ein, zwei Jahren das bessere Ende eher bei den Wormserinnen lag. Mit einem Sieg wäre ein wichtiger Schritt hin zu einem der beiden ersten Plätze getan, die zum Einzug ins Finale um die Meisterschaft berechtigen. 

    Das Match begann gut für die TGW, aber Johanna D. scheiterte nach gut einer Minute mit einer sehr guten Chance an der Torfrau. Der VfL war im Vergleich zum Spiel gegen Frankenthal jedoch nicht wiederzuerkennen. So zwangen die Kurstädterinnen Sarah gleich in Minute drei zu einer Rettungstat. Zwar waren die Spielanteile ausgeglichen, aber Worms schaffte es nicht, Ruhe ins eigene Spiel zu bringen. Die Schiris verwehrten der TGW zudem einen 7-Meter und gaben dafür eine Ecke, die Lotte knapp darüber schlenzte. Die erste Ecke der Kreuznacherinnen führte zu deren Führung durch einen satten Schuss halbhoch rechts ins Tor. Worms wackelte danach und Kreuznach vergab das 2:0 zwei Minuten vor der Pause nur ganz knapp. 

    In der zweiten Hälfte kam die TGW schnell zu einer Ecke, die jedoch viel zu langsam ausgespielt wurde. Kreuznach hatte dann selbst eine Ecke, die nur in letzter Not vor der Linie geklärt werden konnte. Die TGW schaffte es nicht, einen konstruktiven Angriff aufzubauen. Oft wurden die Pässe nach vorne schon im Mittelfeld vom VfL abgefangen. Es dauerte bis zur 22. Minute, bis Lotte mit der dritten Ecke endlich den Ausgleich erzielen konnte. Nun legte Worms nach und drückte auf die Führung. Von der ein oder anderen kreativen Regelauslegung der Schiris ließen sie sich nicht entscheidend beeinflussen. Sie kamen zu zwei weiteren Ecken, eine davon in der letzten Minute, und es war wieder Lotte, die die Ecken in Tore und einen letztlich etwas glücklichen 3:1-Sieg ummünzen konnte.

    Nächstes Ziel: Qualifikation für die Süddeutsche Meisterschaft

    Am zweiten Spieltag im Januar gilt die TGW nun wegen des etwas besseren Torverhältnisses als Tabellenführer. Wenn die erste Partie gegen Frankenthal 2 gewonnen werden sollte, ist den Mädels die Teilnahme am Finale und die wiederholte Qualifikation für die Süddeutsche Meisterschaft nicht mehr zu nehmen. Ob es zum Meistertitel reicht, wird von der Tagesform abhängen und davon, ob das Team vom Verletzungspech verschont bleibt. 

    Es spielten:
    Sarah (Tor), Johanna B., Antonia, Johanna D. (3), Lotte (8), Vivyen (1), Fiona (1), Lara (1), Nele, Leni
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