Seit fast sieben Jahrzehnten führt der Landesverband Rheinland-Pfalz des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge (VdK) seine jährliche Haus- und Straßensammlung durch, die am kommenden Montag, dem 31. Oktober, beginnt und am 25. November endet.
Die Deutsche Kriegsgräberfürsorge setzt alle Mittel und Kräfte ein, um in den westeuropäischen Staaten die Grabanlagen zu erhalten und in den mittel- und osteuropäischen Staaten für die gefallenen deutschen Soldaten und zivilen Kriegsopfer würdevolle Gräber zu schaffen, den Toten die Namen zurückzugeben und an das Leiden und das Sterben dauerhaft zu erinnern. Indem die Deutsche Kriegsgräberfürsorge mit den Kriegsgräberstätten die Erinnerung an die Folgen der Kriege wach hält, leistet sie einen wichtigen Beitrag zur Gedenkarbeit und trägt zur Gestaltung einer friedlichen Zukunft bei. Neben seiner Aufgabe, einen angemessenen finanziellen Beitrag zur Anlage und Erhaltung der Kriegsgräberstätten zu leisten, betreut der Landesverband Rheinland-Pfalz die Angehörigen der Opfer. Er unterstützt auch die Schulen in ihrer Friedensarbeit und organisiert schon seit vielen Jahren Jugendbegegnungen im In- und Ausland mit Arbeitseinsätzen auf den Friedhöfen. „Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge bietet vor allem jungen Menschen die Chance zum Abbau von Vorurteilen und schafft somit die Grundlagen für Versöhnung und Verständigung. Dies ist in einer globalisierten Welt unabdingbar, um gerade in unserer Gesellschaft auch nationalistischen Tendenzen deutlich entgegenzuwirken“, würdigt Oberbürgermeister Michael Kissel die Arbeit des VdK. Für seine wichtigen Aufgaben benötigt der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge unverändert die Hilfe der Bürgerinnen und Bürger. Nur mit deren Unterstützung kann es gelingen, die Verpflichtung gegenüber allen Opfern einzulösen: sie nicht zu vergessen, ihnen würdige Gräber zu geben und an diesen Gräbern zum Frieden zu mahnen.
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