Dass Wasserwesen auch an Land super beweglich sind, bewiesen die Kinder des Workshops nach ihrer gelungenen Präsentation auf der Hüpfburg.
Von Vera Konersmann Oh Schreck, der weiße Hai wurde im Gimbsheimer Schwimmbad gesichtet! Am vergangenen Sonntag präsentierten die Teilnehmer des Theater- und Maskenworkshops ihre fabelhaften Wasserwesen während des Familienfests im Freibad. Die Kinder hatten ihren Auftritt akribisch während der ganzen Woche bei den Ferienspielen vorbereitet.
Unter der Leitung von Dorle Voigt, freiberufliche Kulturvermittlerin, entstanden so farbenfrohe Figuren der Unterwasserwelt. Schließlich wurden der Meeresgott Poseidon, wunderschöne Nixen, der kunterbunte Kugelfisch und weitere faszinierende Wasserbewohner in einem kurzen pantomimischen Theaterstück vor Publikum zum Leben erweckt. Der Workshop wurde aus den Fördermitteln "Jedem Kind seine Kunst" des Landes Rheinland-Pfalz unterstützt. Die Masken und Kostüme wurden von den Kindern mit viel Liebe selbst hergestellt und die Großeltern, Eltern und Geschwister staunten nicht schlecht über soviel Geschick und Kreativität.
„Ich freue mich, dass ich meine Maske mit nach Hause nehmen darf! Dann kann ich sie meinen Freunden, die in Urlaub gefahren sind, auch noch vorführen“, strahlt Fynn am Ende der gelungenen Präsentation. Pünktlich zu dem Auftritt kam die Sonne heraus und vertrieb die Wolken, was zumindest für einen Moment ein bisschen Sommer vermuten ließ. Die Hüpfburg wackelte nach der Aufführung heftig und Sumo-Ringen und Balancierseil wurden eifrig von den Kindern in Beschlag genommen. Derweil nutzten die Erwachsenen einen Moment zum Verweilen auf der Terrasse vorm Kiosk.
Besonders unglücklich waren die Organisatoren vom Schwimmverein, dass sie aufgrund der niedrigen Wassertemperaturen auf Wasserspiele während ihres Familienfestes völlig verzichten mussten. Der herbstliche August in diesem Jahr tat aber zumindest der Stimmung am vergangenen Sonntag keinen Abbruch. Ein herzliches Dankeschön des Schwimmvereins geht daher an die Taucher von Joy-Venture-Diving, die ihr Angebot zum Schnuppertauchen auch bei den kalten Wassertemperaturen um 20 Grad aufrecht erhielten, wenn sich auch keine Interessenten in das sprichwörtliche "kühle Nass" trauten.