
Auch die Belegschaft selbst zeigte sich eigeninitiativ solidarisch, sammelte Spenden, die die Geschäftsführung kurzerhand verdoppelte – auch hier kam am Ende ein Betrag von über 16.000 Euro zusammen. „Wenn wir eines aus dieser Katastrophe gelernt haben, dann die Tatsache, dass es oftmals sehr kleine Dinge sind, die Großes bei den Menschen bewirken“, betont Alois Kobler: „Auch unsere Mitarbeiter haben umgehend ihre Hilfsbereitschaft gezeigt, zum einen mit der Spende, aber sie haben vor allem auch vor Ort mit angepackt und geholfen!“
Die XXXLutz Einrichtungshäuser haben Einrichtungen in einem Gesamtwert von mehreren hunderttausend Euro gespendet: so beispielsweise im Märkischen Kreis des besonders betroffenen Kreises Arnsberg 30.000 Euro an eine Aktion des Landtagsabgeordneten Gordan Dudas. Küchen im Wert von 20.000 Euro gehen an das Projekt „Wir bauen auf“ in Hönningen und Liers im Ahrtal, die Stadt Würselen konnte in Zusammenarbeit mit XXXLutz temporären Wohnraum einrichten und Hochwasser-Opfern zur Verfügung stellen, dringend benötigtes Geschirr gab es für die Feuerwehr in Altena.
„Das sind alles nur ein paar wenige Beispiele von ganz vielen, auf die wir ganz besonders stolz sein können. Vor allem unsere Hausleiter in den Regionen waren sozusagen im Dauereinsatz und haben so zusammen fast 200 Familien und Privatpersonen auf ganz unterschiedliche Weise und auf direktem Weg geholfen. Wenn die Kleinsten nichts mehr haben und wir mit einem Kinderzimmer helfen konnten, dann kann sich jeder sehr gut vorstellen, welche Blicke aus den sonst so traurigen Gesichtern einem dann entgegenstrahlen“, sagt Alois Kobler: „Wir sehen, dass diese Hilfe ankommt. Wir sind in den Regionen verwurzelt und wollen auch weiterhin für die schwer gebeutelten Menschen da sein. Wir dürfen sie nicht allein lassen, ihr Schicksal darf nicht in Vergessenheit geraten! Deshalb machen wir weiter und helfen im Rahmen unserer Möglichkeiten. Wir wollen vorausgehen und auch Mutmacher für andere sein. Vielleicht ist ja die Weihnachtszeit auch Anstoß für weitere Unternehmen, diesen Weg mitzugehen.“