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  • Mi., 26. Februar 2014, 15:57 Uhr
    Eltern gefährden ihre Kinder vor der Kita Arche Noah in Rheindürkheim

    Zeitnot und/oder Unvernunft

    n seiner jüngsten Sitzung befasste sich der Elternbeirat der Kita Arche Noah in Rheindürkheim zum wiederholten Male mit dem Thema Verkehrssicherheit. Karsten Krußmann, der Vorsitzende des Elternbeirates, hatte das Thema auf die Agenda geschrieben, nachdem sich die Verkehrssitutation vor der Kita zuletzt wieder katastrophal dargestellt hat und es auch fast zu einem Unfall mit einem Kind gekommen war. 

    Vor dem Kindergarten befindet sich ein „Absolutes Halteverbot“, welches zwei Ziele verfolgt, wie die Kita-Leiterin Bärbel Hensel erläuterte. Zum Einen soll ein Sichtbereich für die Kinder freigehalten werden, die hier die Straße überqueren.

    Zum Anderen soll der Rettungsweg zur Kita beispielsweise für einen Notarzt oder die Feuerwehr freigehalten werden. Die Mitglieder des Elternbeirates berichten übereinstimmend von vielen Eltern, die ihre Kinder, welche oft auch nicht ordnungsgemäß gesichert sind, mit dem Auto zur Kita fahren und unmittelbar vor dem Eingang im gesperrten Bereich absetzen oder sie dort abholen.

    Die Reaktionen bei einem entsprechenden Hinweis fallen sehr unterschiedlich aus und reichen von Entschuldigungen über Erklärungsversuche bis hin zu Beleidigungen und Drohungen. In einem Fall stieß die Aufforderung wegzufahren sogar auf Widerstand, obwohl Bärbel Hensel die Mutter darauf hingewiesen hatte, dass man aktuell einen Krankenwagen erwarte.

    Was ist also zu tun? Pfarrvikarin Claudia Sattler sprach sich dafür aus, zunächst noch einmal über die Hintergründe des Halteverbots aufzuklären und damit um Verständnis zu werben. Dies soll mit einem gemeinsamen Elternbrief von Kita-Leitung und Elternbeirat erfolgen. Außerdem sollen die Eltern durch Hinweise am Zaun der Kita auf das Fehlverhalten hingewiesen werden. Nicht zuletzt sollen Ordnungsamt und Polizei um entsprechende Kontrollen ersucht werden. Letztlich sollen alle diese Maßnahmen dazu dienen die Sicherheit der Kinder zu erhöhen, betonte Elternbeiratsmitglied und stellvertretender Ortsvorsteher Oliver Schuh.

     

     

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