Pfadfinder pflanzten einen Apfelbaum im Martin-Luther-Haus in Worms-Pfeddersheim
Zitat von Martin Luther umgesetzt
Unter den neugierigen Blicken der Heimbewohner wurde der Apfelbaum gepflanzt.
„Wenn ich wüsste, dass morgen die Welt untergeht, würde ich heute noch einen Apfelbaum pflanzen“ – Dieser Spruch von Martin Luther wurde zum Motto des Pfadfinderbesuches im Martin-Luther-Haus in Worms-Pfeddersheim. Gemeinsam sollte ein Zeichen gesetzt werden, dass man über Generationen hinweg Hoffnung hat auf eine gemeinsame Welt.
Am vergangenen Samstag kam am Vormittag der BDP Stamm Bundschuh mit den Pfadfindern und den Wölflingen. Gemeinsam sollte ein Apfelbaum gepflanzt werden.
Trotz trockener Erde wurde eine Stelle gefunden, an der der Apfelbaum eingepflanzt werden konnte. Damit auch jeder von der gemeinsamen Aktion weiß, wurde ein selbst gemachtes Banner mit dem Stammeszeichen daneben angebracht.
Wie es üblich ist, wird bei den Pfadfindertreffen auch gesungen. Nun wurden die Gitarren und Gesangbücher ausgepackt. Die Bewohner lauschten den Liedern, der jungen Pfadfinder. Aber dann gab es die Möglichkeit, dass die Jugend auch von den Alten Lieder lernt. Dazu spielte eine Bewohnerin des Martin-Luther-Hauses auf dem Klavier alte Volkslieder.
Der Vormittag war ein gelungener Austausch zwischen mehreren Generationen. Jeder kann von Jedem etwas lernen. Einrichtungsleiter Carlos de la Fuente freut sich gemeinsam mit den Bewohnern auf die zukünftige Apfelernte.