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  • Mi., 19. Juni 2019, 15:08 Uhr
    Beim Familien- und Stadtteilfest im Nordend: Das gute Miteinander im Stadtteil zusammen gefeiert

    „Zu Gast im Nordend“

    Ein buntes Programm sorgt für gute Stimmung beim Familien- und Stadtteilfest im Nordend.


    Ein lautstarker Höhepunkt lockte gleich zu Beginn des Stadtteilfestes viele Nachbarn herbei: 200 Kinder aus sechs Kindertagesstätten aus dem Nordend trommelten gemeinsame Rhythmen auf Sitztrommeln. Die erwachsenen Besucher rasselten dazu mit selbstgebastelten Schüttelrohren. Mit dem Gemeinschaftsprojekt wurde auf und vor der Bühne eine musikalische Weltreise durch mehrere Kontinente inszeniert. Unter Anleitung der Profis vom Trommelgarten Mutterstadt und finanziert aus dem Landesprogramm „Kita!Plus”, schufen Kinder und die zahlreichen Festgäste gemeinsam eine rhythmisch dichte Klangwelt.
    Zuvor hatte Bürgermeister Joachim Kosubek den Verantwortlichen des Caritasverbandes gedankt, die das bereits 14. Familien- und Stadtteilfest auf dem Spielplatz Nordendstraße wieder initiiert und koordiniert hatten. Unter dem Motto „Zu Gast im Nordend“ arbeiteten in diesem Jahr zwanzig Organisationen, Gruppen und Einrichtungen eng zusammen und stellten ein vielfältiges und buntes Programm für die Menschen aus dem Nordend und darüber hinaus auf die Beine.

    Buntes Bühnenprogramm

    Das Angebot reichte von Kreativspielen, über Henna- und Glitzertattoos, ein Basketballkorb und einen Tischkicker für die sportliche Betätigung, bequeme Sofas als Erholungsinseln bis hin zum Balancieren auf der Slackline und einer Hüpfburg. Das Bühnenprogramm gestalteten Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit Tänzen, Liedern und Kampfsportvorführungen. Jugendliche aus dem örtlichen Jugendtreff stellten ein flottes Musikprogramm zusammen – und übernahmen auch die Moderation der Veranstaltung. Die beiden jungen Frauen waren regelmäßig bei den Vorbereitungstreffen der Veranstaltergemeinschaft dabei und hatten im Vorfeld des Festes Programmangebote und Abläufe aufeinander abgestimmt.

    Nachbarschaftliche Kontakte

    Das Familien- und Stadtteilfest hat zum Ziel, nachbarschaftliche Kontakte, das Miteinander und die Begegnung der unterschiedlichen Kulturen zu ermöglichen und zu intensivieren, wie die für die Gesamtkoordination verantwortliche Caritasmitarbeiterin Tanja Lemper betonte. Darüber hinaus wird versucht durch Barrierefreiheit eine Teilhabe von benachteiligten Menschen zu erleichtern. Seit Jahren stellen Familien aus dem Umfeld des Spielplatzes Strom für die Aktivitäten während des Festes zur Verfügung. Den Dank an die bisherigen Spender verband Lemper mit dem Wunsch nach Unterstützung durch weitere Sponsoren und Förderer.

    Vorbereitung und Durchführung

    Folgende Einrichtungen arbeiteten bei der Vorbereitung und Durchführung des Festes intensiv für die gemeinsame Sache zusammen: die Caritas-Einrichtungen Stadtteilbüro Nordend mit Gesundheitsladen und Spiel- und Lernstube Nordend, der Jugendtreff im Nordend, das Projekt Jugend stärken im Quartier – „Grüne Schiene für Jugendliche“, das Quartiersmanagement Soziale Stadt – Grüne Schiene, der Wormser Kindertisch, die evangelische Kindertagesstätte Lukas und der Kinder- und Jugendtreff Lukasgemeinde, ALISA Zentrum und ALISA Sport, die städt. Kindertagesstätte Ahornweg und die Spiel- und Lernstube „Die Nordlichter“, Kindergarten Liebfrauen, KJG Liebfrauen, Tom-Mutters-Kindergarten, IGMG Moschee FATIH CAMII, die Seniorenbegegnungsstätte Kleine Weide, SPD Worms-Nord und die Freie evangelische Gemeinde.

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