Mo., 23. September 2019, 09:30 Uhr
HANDBALL OBERLIGA: HSG Worms verliert Heimspiel gegen TV Offenbach mit 26:32
„Zu viele technische Fehler"
Eine Halbzeit Hui, eine Halbzeit Pfui: So lässt sich der Heim-Auftritt der HSG Worms im Oberliga-Duell mit dem TV Offenbach zusammenfassen, das aus Sicht der Hausherren letztlich deutlich mit 26:32 (16:14) verloren ging. „Wir haben zu viele technische Fehler im Angriff gemacht und Offenbach hat das als eingespielte Mannschaft eiskalt bestraft“, bilanziert HSG-Trainer Marco Tremmel, dessen Mannschaft sich nach vier Partien mit 2:6 Punkten im unteren Tabellendrittel wiederfindet. Nicht umsonst hat man bei der langfristig ambitionierten HSG kurzfristig ganz realistisch den frühzeitigen Klassenerhalt als Saisonziel ausgerufen.
Halbzeitstand 16:14
Dass die Mannschaft in der Lage ist mit jedem Gegner in der Liga mitzuhalten, das hat sie in der Anfangsviertelstunde eindrucksvoll gezeigt. Über 4:4 zogen die Wormser Drachen bis zur 15. Spielminute auf 9:6 davon. Als sich die Kräfteverhältnisse eindeutig zu Gunsten der Hausherren verschoben, verteidigte die HSG doch aggressiv und kompakt, nahm TVO-Trainer Michael Übel seine erste Auszeit. Doch diese zeigte zunächst keine Wirkung, die HSG zog weiter davon auf 11:6 (21.). Dass die HSG dann lediglich mit einer Zwei-Tore-Führung in die Halbzeit ging, hatte wenig mit dem Gegner zu tun. Stattdessen stand man sich selbst im Weg, produzierte unnötige technische Fehler und Fehlwürfe und ließ Offenbach so zurück ins Spiel kommen. Halbzeitstand: 16:14.
Drei wichtige Spieler fehlten
Nach dem Seitenwechsel dauerte es dann keine fünf Minuten und das Spiel kippte in Richtung Offenbach. Denn die HSG fand kaum noch Lösungen gegen kompakter verteidigende Gegner, die wiederum aus dem Rückraum zu einfachen Torerfolgen kamen. „Wir sind mit mehr Konsequenz in die Aktionen gegangen“, befand Gäste-Trainer Michael Übel, dessen Team Tor um Tor davonzog. Bei der HSG gelang ab der 50. Spielminuten nichts mehr, sodass Offenbach die Führung immer weiter hoch schrauben konnte. HSG-Trainer Marco Tremmel zeigte sich enttäuscht ob des Resultats und wollte nicht verschweigen, dass mit den beiden Langzeitverletzten Timo Hochgesand und Luca Steinführer sowie Kreisläufer Moritz Brestrich drei wichtige Spieler fehlten. „Aber trotzdem müssen wir einfach ein Spiel auch mal gewinnen. Mit Budenheim kommt nächsten Samstag meiner Meinung nach die zweitstärkste Mannschaft der Liga zu uns, das wird wieder eine richtig schwere Aufgabe.“