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Mi., 16. April 2014, 17:28 Uhr
Türmerundgang der Union mit „Turmkrischern“ und Quiz findet großen Anklang/ CDU-Pfeddersheim vermisst umfassendes Konzept zur touristischen Einbindung der mittelalterlichen Türme
Zu viel touristisches Potenzial liegt noch brach
Das große Interesse am Türme-Rundgang bestätigt der CDU, dass das historische Potenzial in Pfeddersheim, das auch touristisch noch erschlossen werden kann, groß ist.
Sehr gefreut haben sich die Aktiven der CDU Pfeddersheim über die vielen Interessierten, die an dem Rundgang durch den westlichen Teil der Altstadt Pfeddersheims teilgenommen haben. Besonderes Augenmerk wurde auf die Türme gelegt. "Das Interesse an den historischen Anlagen und insbesondere den Wehrtürmen in Pfeddersheim ist ungebrochen", fasste die Vorsitzende der Pfeddersheimer CDU und Ortsvorsteherkandidatin, Michaela Langner, zusammen.
Die CDU Pfeddersheim sieht immer noch viel Potential für die touristische Erschließung der 1260 Jahre alten ehemaligen freien Reichstadt. Langner: "Es fehlt nach wie vor ein umfassendes Konzept, wie die mittelalterlichen Wehrtürme touristisch eingebunden werden können". Nach wie vor fehlt ein Zugang zum Eckturm. Aber auch die Sanierung des Johannesturms sei dringend erforderlich, sagte die Vorsitzende der CDU Pfeddersheim. Es gibt in diesem Bereich nach wie vor viele offenen Punkte, die es anzupacken gilt".
Unter der Leitung von Dr. Elisabeth Schick von der Kulturinitiative Pfeddersheim
Der Türme-Rundgang, geleitet von Dr. Elisabeth Schick von der Kulturinitiative Pfeddersheim, sie erläuterte die Besonderheiten und Sehenswürdigkeiten während des Rundgangs, erwies sich als Erfolg und Vergnügen für die ganze Familie. Michaela Langner freute sich, dass neben Interessierten aus Pfeddersheim auch Gäste aus anderen Stadtteilen und der Innenstadt gekommen waren. Begleitet wurde die Führung von den aus der Fastnacht bekannten Turmkrischern des Gesangvereins 1845. Für Spannung sorgte ein Quiz rund um die fünf Türme, an denen Station gemacht wurde. Die Turmkrischer trugen dort eigens einstudierte Texte vor. Und wer den Krischern genau zuhörte, der konnte aus ihren Worten die Quiz-Lösung entnehmen.
Erster Haltepunkt war der Hohlweg, der heute im Volksmund „Bluthohl" genannt wird. Der Überlieferungen zufolge sollen dort bei der Schlacht mit den Truppen des Pfalzgrafen am 23./24. Juni 1525 tausende Bauern den Tod gefunden haben, wobei das Blut der erstochenen Bauern vom Ort des Grauens bis in die Stadt geflossen sein soll.
Rundgang entlang des Grabens
Bei ihrem Rundgang lief die Gruppe auch entlang des Grabens, mit Blick über die Dächer Pfeddersheims. Haltpunkte waren am Sprenger, dem Hohen Turm und dem Johannesturm, wobei man auch den einzigen Trullo passierte, den es auf Pfeddersheimer Gemarkung gibt. Es folgte ein Abstecher über die Leiselheimer Straße zum Denkmal 1870/71, über den August Ermarth Platz zum Kirchturm. Letzte Station war der Bürgerturm.
Nach sehr informativen eineinhalb Stunden lockte eine Stärkung im Weingut Pflüger in Form von Rheinhessentapas, Wein und alkoholfreien Getränken. Danach warteten Sachpreise, sowie Gutscheine von Eis Becker auf die ersten drei Quiz-Gewinner in der Kategorie "Kinder und Erwachsene". Da alle Teilnehmer die Antworten auf die fünf Fragen richtig beantwortet hatten, entschied das Los darüber, wer welchen Preis bekam.
Ein buntes Rahmenprogramm trug ebenfalls zum Erfolg der CDU-Veranstaltung bei.