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  • Mo., 25. August 2025, 21:56 Uhr
    TG Worms: Schwierige Bedingungen für Silvia Bloedorn und Kristina Telge bei der Leichtathletik-DM in Gotha

    Zufrieden trotz höherer Erwartungen

    Sprint- und Sprungass Silvia Bloedorn musste diesmal bei der DM kämpfen, schlug sich jedoch dennoch achtbar.

    Das hatten sich beide Athletinnen anders vorgestellt: Bei chilligen 12 Grad, teilweise Regen und Wind absolvierten die Wormserinnen Silvia Bloedorn (TG Worms) und Kristina Telge (TV Alzey) ihre jeweiligen Wettkämpfe im Rahmen der Deutschen Meisterschaften der Masters-Klassen in Gotha. Den Anfang machte dabei Kristina Telge im Kugelstoßen der Altersklasse W 55. Nachdem sie lange auf dem Vize-Rang gelegen hatte, wurde sie im vorletzten Durchgang noch von zwei Konkurrentinnen übertrumpft und landete am Ende mit einer Leistung von 10,72 m auf dem undankbaren vierten Platz. „Ich hätte mir schon etwas mehr erhofft“, gab sie nach dem Wettkampf zu. „Aber es ging nicht, meine Finger waren kalt und alles war nass. Da war dann plötzlich die Spannung weg.“

    Berechtigte Hoffnung

    Ähnlich erging es Silvia Bloedorn über die 100m der Klasse W 65. Nachdem sie in der Woche zuvor in Pfungstadt noch gute 16,05 sec gelaufen war, bestand für sie berechtigte Hoffnung, dass in Gotha die 16 Sekunden fallen würden. „Der Anfang des Laufes war auch gut, aber ab 60 m wurden meine Beine hart. Da ging nichts mehr“, berichtete die Athletin nach dem Wettkampf. Am Ende standen 16,29 sec und Rang sechs für sie zu Buche. 

    Etwas besser lief es bei ihr im anschließenden Weitsprung, bei dem sie mit 3,54 m Fünfte wurde. „Damit kann sie zufrieden sein“, zog Trainer Frank Töngi ein positives Fazit für seine Athletin. „Immerhin war sie in beiden Disziplinen die Älteste im Feld. Nächstes Jahr in der Klasse M 70 hat sie vielleicht wieder einen Vorteil.“

    Es lief alles andere als rund…

    Am Nachmittag startete dann Kristina Telge noch in ihrer eigentlichen Paradedisziplin, dem Hammerwurf. Auch hier lief es alles andere als rund für den Schützling des Alzeyer Olympioniken Lutz Caspers, und mit 36,36 m blieb sie weit unter ihren Möglichkeiten. Da es aber auch den Mitkonkurrentinnen nicht viel besser erging, denn der Wurfring war sehr stumpf, was die Drehungen stark erschwerte, und der Wettkampf zog sich über zwei Stunden hin, reichte es für sie zur versöhnlichen Bronzemedaille. Auch sie zog ein positives Resümee: „Das Podium war mein Ziel, also war am Ende alles gut.“  

     

     

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