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  • Fr., 01. September 2023, 16:44 Uhr
    ALZEY-WORMS: Krisenmanagement Thema bei Regionaler Pflegekonferenz

    Zukunft der Pflege im Landkreis gemeinsam gestalten

    Katastrophenschutz und Krisenmanagement in Bezug auf pflegebedürftige Menschen, Neues aus den Pflegestützpunkten, aktuelle Angebote rund um die Pflege und Neuerungen gesetzlicher Regelungen waren Themen der 18. Regionalen Pflegekonferenz für den Landkreis Alzey-Worms. „Der Kreisverwaltung ist es ein wichtiges Anliegen, in diesem Rahmen immer wieder neue Themen aufzugreifen, Informationen zu vermitteln und Netzwerke zu knüpfen“, betonte Landrat Heiko Sippel, der die zahlreichen Teilnehmenden aus den vielfältigen Bereichen der Pflege herzlich begrüßte und für das große Interesse dankte.

    Eigenvorsorge entscheidend

    „Insbesondere die Möglichkeiten der Versorgung pflegebedürftiger Menschen in Krankenhäusern und Altenheimen sowie von Dialysepatienten mit Notstrom im Falle einer Katastrophe ist ein wichtiges Thema“, betonte die Leiterin der Abteilung Ordnung und Sicherheit der Kreisverwaltung, Elisabeth Bieser. Und auch auf die Versorgung von Pflegebedürftigen, die zu Hause gepflegt werden, müsse man im Krisenfall vorbereitet sein.

    Eine stärkere Vernetzung solle in diesem Bereich geschaffen und Informationen über die zu Pflegenden vorgehalten werden. Letztlich sei die Eigenvorsorge jedes Einzelnen entscheidend.  Denn in einer Krisenlage könne umgehende individuelle Hilfe nicht gewährleistet werden. Informationen zur richtigen Vorbereitung auf den Krisenfall erfolgten regelmäßig über die Medien, die Kreiszeitung und Amtsblätter sowie die Homepage der Kreisverwaltung und seien auch über die Abteilung Sicherheit und Ordnung der Kreisverwaltung erhältlich. 

    Versorgungslücken durch neue Angebote füllen

    Dominik Göbel, Mitarbeiter der Rheinhessen-Fachklinik Alzey, ist der neue Koordinator des Netzwerks Demenz im Landkreis Alzey-Worms. Gemeinsam mit der stellvertretenden Leiterin, Susanne Schwarz-Fenske, stellte sich Göbel dem Gremiun vor und berichtete über seine Aufgaben. Ziel des Netzwerkes ist die Aufklärung und Sensibilisierung für das Krankheitsbild Demenz.

    Etwaige Versorgungslücken für die Betreuung Demenzkranker sollen erkannt und durch neue Angebote ergänzt werden. Mitglieder des Netzwerkes sind unter anderem Anbieter der ambulanten, stationären und teilstationären Pflege, Krankenhäuser, Wohlfahrtsverbände, Pflegestützpunkte, Beratungs-u. Koordinierungsstellen, Jobcenter, Kirchen, Haus- u. Fachärzte und die Psychiatriekoordination des Landkreises Alzey-Worms. Das Netzwerk ist Mitglied der landesweiten Demenzkampagne der Landeszentrale für Gesundheitsförderung.

    Über das Landesnetzwerk „Anlaufstellen für ältere Menschen in Rheinland-Pfalz“ informierte der Seniorenbeauftragte der VG Eich, Werner Krebs. Das diesjährige Jahrestreffen des Landesnetzwerks findet am Dienstag, dem 10. Oktober, von 10 Uhr bis 16.30 Uhr im Bürgerhaus Mainz-Finthen statt. Eingeladen sind Ehrenamtliche und Hauptamtliche aus verschiedenen Anlauf- und Kontaktstellen für Menschen im Alter in Rheinland-Pfalz.

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