Pfeddersheim: CDU spricht sich für Erhalt des Freibades aus / Jan Metzler macht sich in Berlin weiterhin stark für Förderungen
„Zukunft des Paternusbades sichern“
Auch die CDU Pfeddersheim und die CDU-Stadtratsfraktion sprechen sich für den Erhalt des Pfeddersheimer Paternusbades aus. Foto: CDU Pfeddersheim/Marco Schreiber
Die CDU in Pfeddersheim sowie die CDU-Stadtratsfraktion sprechen sich nochmal explizit für den Erhalt des Paternusbades aus. Dies bestärkt Stadtratsmitglied Marco Schreiber, der auch Mitglied im Gesellschafterausschuss der Freizeitbetriebe ist, erneut. Im Betriebsausschuss diese Woche stellte er klar: „Das Paternusbad ist als Familienfreibad in vielerlei Hinsicht wichtig für Pfeddersheim, Worms und die umliegenden Gemeinden.“
Der Anlass ist leider kein schöner – wie zuletzt bekannt wurde, fand das Paternusbad für den zweiten Bauabschnitt keine Berücksichtigung im Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen im Bereich Sport, Jugend und Kultur“. „Die leider verzögerte Nachricht über die Absage war ein herber Rückschlag, für all diejenigen, die sich für den Erhalt des Paternusbades stark gemacht haben.“, so der stellvertretende Ortsvorsteher Gerold Senn. Schnell haben die beiden Pfeddersheimer Kontakt zu Bundestagsabgeordneten Jan Metzler aufgenommen und sich intensiv mit ihm über die aktuelle Lage ausgetauscht. Metzler fasst zusammen: „Dass es das Paternusbad nicht in das Bundesprogramm geschafft hat, stimmt mich sehr traurig. Dennoch werde ich mich in Berlin mit all meinen Kräften weiter für eine Förderung einsetzen.“ Aus Sicht der CDU ist ganz klar: „Wir wollen und müssen uns erneut für die nächste Runde dieses Förderprogrammes bewerben, denn ohne finanzielle Unterstützung ist das knapp 5 Millionen Euro Projekt für die Stadt nicht umsetzbar. Leider tun sich bislang auch auf Landesebene keine alternativen Förderungen auf."
Erhaltung oberstes Ziel
Oberstes Ziel sei nach wie vor das Freibad zu erhalten und so schnell wie möglich wieder einen Badebetrieb zu ermöglichen. Ein Interimsbetrieb sei nach derzeitigem Stand die beste Lösung. Geprüft wird jetzt, ob die Becken nochmal soweit abgedichtet werden können, dass ein Badebetrieb bis zu einer neuen Förderung möglich ist, berichtet Schreiber aus dem Betriebsausschuss. Gleichzeitig soll jetzt mit dem Bau des neuen Kassen- und Sanitärgebäudes begonnen werden.
Gerold Senn betont an dieser Stelle ebenfalls, dass die Zeit genutzt werden muss, um das Konzept für den zweiten Bauabschnitt nochmals gründlich auf den Prüfstand zu stellen: „Insbesondere bei der Beckentiefe sehen wir als CDU nach wie vor Änderungsbedarf. Die angedachte Tiefe von maximal 1,34 m widerspricht einem multifunktionalen und zukunftssicheren Bad für die nächsten 20 Jahre.“ So wurde Senn bereits im September im Austausch mit Fachexperten für Schwimmbadsicherheit bestätigt, dass es weder einen Sachgrund gibt noch sich Vorteile für reine Nichtschwimmerbecken ergeben. Zumal es unter den mehr als 2.300 Freibäder in Deutschland nur zwei mit solchen Eigenschaften existieren.