SPD Eich informiert sich bei juwi in Wörrstadt / Intensive Diskussionen über die EEG-Umlage
Zum aktuellen Thema „Energiewende“
Die Besuchergruppe der Eicher SPD konnte sich bei juwi in Wörrstadt unter anderem ein Windrad von innen anschauen.
Erneuerbare Energien und die Energiewende – dies sind Themen, die derzeit in aller Munde sind. Diese Aktualität nutzte der SPD-Ortsverein Eich und hatte eine Betriebsbesichtigung bei der Firma juwi in Wörrstadt organisiert. Neben den eigenen Mitgliedern nutzten auch etliche Eicher Bürgerinnen und Bürger die Gelegenheit, das Unternehmen aus der Nähe kennenzulernen. Juwi – der Name setzt sich aus den Anfangsbuchstaben der Firmengründer Fred Jung und Matthias Willenbacher zusammen – wurde 1996 gegründet und beschäftigt weltweit 1800 Mitarbeiter.
Die Firma ist als Projektentwickler tätig, d.h., es wird nichts produziert, sondern man erstellt für einzelne Investoren komplette Energieprojekte. Dies beginnt mit der Planung, der Beschaffung der benötigten Gutachten, der Finanzierungsvermittlung und den weiteren Schritten bis zur Fertigstellung beispielsweise eines Windparks. Nach der Inbetriebnahme können dann auch der Betrieb und die Wartung der Anlage von juwi übernommen werden. Während des engagierten Vortrags des juwi-Mitarbeiters Philipp von Blanckenhagen entstanden intensive Diskussionen besonders über die EEG (Erneuerbare Energien Gesetz)-Umlage.
Neueste technische Standards
Im Anschluss folgte ein Rundgang durch das Firmengebäude, das nach den neuesten technischen Standards erstellt wurde. Hier wurde deutlich, dass die Firma ein besonderes Augenmerk auf die Zufriedenheit ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter legt. So wurde ein eigener Betriebskindergarten eingerichtet und für die Angestellten gibt es viele verschiedene Möglichkeiten zur sportlichen Betätigung wie einen hauseigenen Fitnessraum, eigene Fitnesskurse, Volleyball- und Fußballfelder. Abschließender Programmpunkt war dann die Besichtigung eines Windrades nicht nur von außen, sondern auch im Innenraum.
Hier erläuterte von Blanckenhagen die strengen Regeln, nach denen eine Windkraftanlage errichtet werden darf, d.h., welche Abstände zu bebautem Gebiet eingehalten werden müssen, um Belästigungen durch Geräusche und Schlagschatten durch die Rotorblätter zu vermeiden.
„Das war ein gelungener und sehr informativer Tag“, resümierte die Eicher SPD-Vorsitzende Heike Reuper und bedankte sich bei von Blanckenhagen für die ausführlichen Erläuterungen. „Derartige Informationsveranstaltungen zu aktuellen Themen werden wir in Zukunft sicherlich wieder anbieten.“