Ullrich Huth freut sich über die Urkunde. Foto: Dirk Egner
Seit 1991 bis September diesen Jahres: Über 29 Jahre stand Ullrich Huth als Obermeister der Zimmerer-Innung Alzey-Worms vor. Im Namen der Zimmerer-Innung für den Landkreis Alzey-Worms überreichte Innungs- und Kreishandwerkerschafts-Geschäftsführer Dirk Egner die Urkunde zur Ehrenobermeister-Ernennung und ein Präsent im heimischen Betrieb Holzbau Huth GmbH in Alzey-Heimersheim.
Auf Bundesebene einsetzen
Der ehemalige Vorsitzende von Holzbau Deutschland – Bund Deutscher Zimmermeister im Zentralverband des Deutschen Baugewerbes - war und ist auf allen Ebenen der Verbandsorganisationen aktiv. Als Präsidiumsmitglied im Baugewerbeverband Rheinland-Pfalz und bis November 2014 im Vorstand des Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbes, konnte er sich maßgeblich auf Bundesebene für das Zimmerer-Handwerk einsetzen. Von 2008 bis 2011 war der gelernte Zimmerer zudem Präsident des Deutschen Holzwirtschaftsrates. Aber auch über die Landesgrenzen hinaus hat er sich im Amt des Präsidenten der Europäischen Vereinigung des Holzbaus engagiert.
Weiterhin verbunden
Geehrt und dankbar über die Auszeichnung freute sich Ullrich Huth als Ehrenobermeister und Ehrenvorsitzender von Holzbau Deutschland, weiterhin der Alzey-Wormser Innung und seiner Zunft verbunden zu sein. Großen Dank sei auch seiner Familie geschuldet, ohne deren maßgeblichen Rückhalt sei ein ehrenamtliches Engagement in dem Umfang nicht möglich gewesen. Gegenwärtig hat Adalbert Gattys aus Flonheim kommissarisch die Führung der Innung übernommen.
Vorteile für junge Betriebe
Der langjährige Stellvertretende Obermeister möchte vor allem jungen Betrieben die Vorteile nahbringen in einer Innung organisiert zu sein. Gerade im Blick auf zunehmende fachliche und rechtliche Bestimmung ist die Unterstützung und die Versorgung mit rechtssicheren Informationen unabdinglich. Auch der Nachwuchs steht bei der Innungsarbeit im Focus, neben der Gewinnung von Azubis vor allem die Optimierung der Ausbildung. Aktuell läuft der Austausch Corona bedingt ausschließlich digital via Videokonferenz, mit Zuversicht freut man sich wieder auf Aktionen und Zusammenkünfte in Präsenz im kommenden Jahr.