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  • So., 01. August 2021, 17:21 Uhr
    FÖRDERUNG: SGK und SPD Innenstadtfraktion fordern Bundesmittel

    Zur Stärkung der Resilienz und Krisenbewältigung

    Die sozialdemokratische Gemeinschaft für Kommunalpolitik (SGK) und die SPD Innenstadtfraktion fordern Bundesmittel für die Innenstadt. Unterstützt werden sie dabei auch von Bundestagskandidat David Maier, der sich unlängst mit der rheinland-pfälzischen Landesgruppe im Bundestag und Vertretern des Deutschen Gewerkschaftsbundes zu diesem Thema ausgetauscht hat. 

    Im Rahmen des Bundesprogramms „Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren“ könnten sowohl die Konzepterstellung zur Förderung des Einzelhandels, Verfügungsfonds zur Attraktivitätssteigerung in der Innenstadt, kommunaler Zwischenerwerb von Gebäuden, Innenstadtmarketing und Öffentlichkeitsarbeit gefördert werden.  Städte und Gemeinden sind dazu aufgerufen, dem BBSR bis zum 17. September Projektvorschläge für innovative Konzepte und Handlungsstrategien zur Stärkung der Resilienz und Krisenbewältigung einzureichen, so SPD-Fraktionsgeschäftsführer Marco Fruci. Nicht zuletzt die Corona-Krise hat gezeigt, dass unsere Innenstädte im Zeichen von Digitalisierung, demografischem Wandel und Anpassung an den Klimawandel werden nur als vielfältige, multifunktionale Räume mit neuen Nutzungsformen eine Zukunft haben. Wir müssen sie als Anziehungspunkte für Handel und Konsum, für Dienstleistungen und Handwerk, für Bildung, Kunst und Kultur, für Wissenschaft, Freizeit und Gastronomie und nicht zuletzt für innerstädtisches Wohnen sichern und weiterentwickeln, ist auch Maria Unterschütz und Uwe Gros von der SPD-Innenstadt überzeugt. 

    Die SPD-Fraktion im Innenstadtausschuss sieht die Aufgabe der städtischen Stellen „Stadtentwicklung und Wirtschaftsförderung“ darin, Konzepte und Ideen von IHK, Stadtmarketing und anderen Akteuren zu bündeln und eine Antrag beim Bund zu stellen. Insbesondere die Vorarbeit der gebildeten Arbeitsgruppen zur Innenstadt sollten Grundlage für eine Projektskizze sein. Da Projektvorschläge bis Mitte September eingereicht werden müssen, will die SPD Innenstadtfraktion den Oberbürgermeister direkt bitten, den Antrag auf den Weg zu bringen. Wichtig sei der SGK Worms auch, dass in der Innenstadt langfristig ein „neues“ Mit- und Nebeneinander von Handel, Bildung, Kultur und Wohnen entstehen. Dies sollte sich auch durch eine offene und qualitativ hochwertige Architektur auszeichnen. Die Innenstadt muss mehr kinder- und familienfreundlich sein, dazu sollen im Innenstadtbereich ergänzende Freizeitangebote geschaffen werde. Die Innenstadt soll insbesondere auch klimagerecht gestaltet werden, so SGK-Sprecher Pavel Zolotarev.

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