Besuch von der Al-Quds University an der Hochschule Worms
Zur Vertiefung der Ideen
Die Delegation der Al-Quds University, vertreten durch Dr. Bärbel Stark, Vice Presidency for Academic Affairs / International Cooperation Unit, Dr. Labib M.M. Arafeh, Dekan der Ingenieursfakultät, Dr. Ibrahim M.O. Abuaemar, Leiter der Archaeologieabteilung, Dr. Salaheddin Odeh, Prof. für Computerengineering, Mr. Yousef Daud Zousef Abuleil, Yabous Tourism Services und Vertreter der Hochschule Worms, Präsident Prof. Dr. Jens Hermsdorf, Vizepräsidenten Prof. Dr. Henning Kehr und Prof. Dr. Kurt Scherhag, Dekan des Fachbereichs Informatik Prof. Dr. Bernd Ruhland, Prof. Dr. Elisabeth Heinemann, Prof. Dr. Werner König, Prof. Dr. Frank Fichtert und Leiter des International Centers der Hochschule Worms, Joachim Mayer. Foto: Hochschule Worms
Im Juli dieses Jahres traf eine Delegation der Al-Quds Universitiy aus Ost-Jerusalem zum Gegenbesuch an der Hochschule Worms ein. Dieses Treffen diente der Vertiefung der Ideen, die bei dem Besuch der Wormser Delegation im Frühjahr vereinbart und initiiert worden waren.
Vertreter aus drei Disziplinen reisten an. Angeregt wurden Gespräche mit Vertretern aller Fachbereiche geführt. Das Ziel dieser Begegnungen ist das Ausloten von neuen Möglichkeiten für Partnerschaften und internationale Kooperationen. Bei gleichen Themenschwerpunkten ist ein länderübergreifender Austausch eine große Bereicherung für alle Beteiligten und eine Chance, das internationale Miteinander, dass für viele Absolventinnen und Absolventen später zum Berufsalltag gehören wird, schon jetzt erfahr- und erlebbar zu machen.
Vertreter zeigten großes Interesse
Die Vertreter aus den Ingenieursfakultäten, der Archäologie, den Computerwissenschaften und dem Tourismus zeigten großes Interesse an den Möglichkeiten, mit den deutschen Kollegen neue Wege zu gehen. Denkbar für den Bereich Informatik wären beispielsweise der Austausch von Professoren und die Unterstützung an Know-how, bei dem Aufbau mobiler Anwendungen.
Im Bereich Touristik/Verkehrswesen liegt der perspektivische Schwerpunkt vor allem bei der beratenden Unterstützung für den Aufbau eines eigenen Fachbereichs Tourismus an der Al- Quds Universität. Die abschließende Entscheidung seitens der palästinensischen Kollegen steht noch aus. Interessant wird es durch die unterschiedlichen Tourismusstrukturen, die beide Länder vorweisen. Hier rückt der interdisziplinäre Ansatz in den Fokus, denn allen ist klar, dass globaler gedacht werden muss und nicht nur für den Heimatmarkt ausgebildet werden soll.
Interdisziplinärer Ansatz
Für die Wirtschaftswissenschaften ist der interdisziplinäre Ansatz ebenfalls wünschenswert und die engere Zusammenarbeit im Kontext der Dozenten- und Forschungsmobilität wurde ausdrücklich von allen Beteiligten begrüßt. Während der Austausch von Lehrenden und die gemeinsame Betreuung von Abschlussarbeiten zu den mittelfristigen Umsetzungsschritten zählen, gehören die Einführung neuer Studiengänge an der Al-Quds University, unterstützt durch die Hochschule Worms und die Möglichkeiten, gemeinsame Forschungsaktivitäten zu entwickeln, zu den langfristigen Zielen.
Der Besuch, mit seinen vielen anregenden und positiven Gesprächen, vertiefte die Beziehungen und den Vorsatz, gemeinsam weiter an innovativen und zeitgemäßen Erweiterungen für ein attraktives Studienangebot an beiden Hochschulen zu arbeiten.