Landkreise Mainz-Bingen und Alzey-Worms sowie die kreisfreien Städte Mainz und Worms gründen „Regionaltag Rheinhessen“ / SPD verzichtet zu Gunsten der FDP auf einen Sitz
Zusammenarbeit dauerhaft ausbauen und festigen
Als Vertreter der kreisfreien Stadt Worms wurden als ordentliche Mitglieder zunächst vorgeschlagen: Jens Guth, Carlo Riva (beide SPD), Annelie Büssow, Raimund Sürder (beide CDU), Katharina Schmitt (Grüne) und Karl Müller (FWG/Bürgerforum). Stellvertretende Mitglieder sind: Timo Horst, Dirk Beyer (beide SPD), Barbara Wirth, Monika Stellmann (beide CDU), Richard Grünewald (Grüne) und Mathias Englert (FWG/Bürgerforum). Allerdings verzichte die SPD auf ein Mandat, weshalb statt Carlo Riva nun Dr. Jürgen Neureuther für die FDP dem Regionaltag angehört, wie Timo Horst seitens der SPD-Fraktion erklärte. Weitere Änderung: Für Raimund Sürder komplettiert Adolf Kessel (CDU) das Gremium als ordentliches Mitglied. Obwohl man ebenfalls pro Rheinhessen engagiert sei, finde man es bedauerlich, dass niemand von der LINKEN dabei sei, so Stadtrat Franz Lieffertz. Die Wahlvorschläge wurden schließlich bei zwei Enthaltungen der Fraktion DIE LINKE angenommen. OB Michael Kissel entgegnete, dass die Sitzverteilung entsprechend den Stärkeverhältnissen der Parteien aufgeteilt sei. Gerne aber seien sicher auch Vertreter der LINKEN bei den Sitzungen als Zuschauer willkommen, betonte Kissel.
Die Mitgliedschaft im Regionaltag Rheinhessen ist ehrenamtlich. Ein Sitzungsgeld wird nicht gezahlt. Vorrangige Themen, die auf dem jeweiligen Regionaltag behandelt werden sollen, sind insbesondere wirtschaftliche Entwicklungen, Infrastruktur und Digitalisierung, Mobilität sowie Bildung und Kultur. Der Vorsitz des Regionaltags Rheinhessen rotiert jährlich in der folgenden Reihenfolge: Landkreis Alzey-Worms, Landeshauptstadt Mainz, Landkreis Mainz-Bingen und Stadt Worms. Auf Anregung der GRÜNEN soll auch der Klimaschutz als ein zentrales Thema in die Gesprächsrunde einfließen.