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  • Mi., 25. Mai 2016, 14:39 Uhr
    Kreisausschuss Alzey-Worms: Zusätzliches Busangebot in Eich entfällt/Monsheim weiter zur Probe

    Zusatzangebote kaum genutzt

    In der Verbandsgemeinde Eich soll die vor zwei Jahren eingerichtete zusätzliche Busverbindung zwischen Gimbsheim, Alsheim, Mettenheim und Eich zum Fahrplanwechsel im Dezember 2016 entfallen. Dagegen soll die  ebenfalls vom Kreis damals zusätzlich eingerichtete Busverbindung im Wonnegau zwischen Mörstadt, Monsheim, Hohen-Sülzen und Offstein um ein weiteres Jahr zur Probe verlängert werden. Dies beschloss der Kreisausschuss in seiner jüngsten Sitzung.


    „Auf Wunsch der beiden Verbandsgemeinden waren im Zuge der Neuvergabe des Linienbündels „Wonnegau-Altrhein“ damals die beiden Zusatzverbindungen eingerichtet worden“, erläuterte Landrat Ernst Walter Görisch. Damit sollte erreicht werden, dass die Gemeinden besser an den jeweiligen Sitz der Verbandsgemeinde, an Einkaufsmöglichkeiten sowie an die Bahnhöfe angebunden werden.


    Die VG-Verkehre wurden von Montag bis Freitag mit vier Fahrtenpaaren pro Tag angeboten. Zudem wurde beschlossen, dass es sich hierbei um ein Modellprojekt für die Dauer von zwei Jahren handle. Danach sollte ermittelt werden, inwieweit die zusätzlichen Angebote von den Bürgerinnen und Bürger genutzt wurden, um bedarfsgerecht weiter planen zu können. Die Zahl der Fahrgäste wurde nun vom Kreis während eines ausgewählten repräsentativen Zeitraums haltestellengenau ermittelt und den Verbandsgemeinden für weitere Entscheidungen zur Verfügung gestellt.


    Veränderte Rahmenbedingungen entlang der Strecke
    „Die Analyse ergab, dass die Zusatzverkehre in beiden Verbandsgemeinden kaum genutzt werden“, sagte Görisch. Aufgrund dessen soll der Zusatzverkehr in der VG Eich eingestellt werden. In der VG Monsheim soll der Zusatzverkehr „auf Probe“ um ein weiteres Jahr verlängert werden. Hintergrund seien die veränderten Rahmenbedingungen entlang der Strecke, welche nahelegten, dass die Verbindung künftig häufiger insbesondere von mobilitätseingeschränkten Bevölkerungsgruppen und Pendlern genutzt würde, teilte die Verbandsgemeinde Monsheim mit. So entstünde im Gewerbegebiet Monsheim eine verbesserte medizinische Versorgung, eine zunehmende Anzahl von Asylbewerbern sei angewiesen auf die Verbindung zum Sitz der Verbandsgemeinde wie auch Pendler, die vom Bahnhof ins Gewerbegebiet unterwegs seien.


    Der Kreisausschuss einigte sich darauf, im Juni 2017 nach erneuter Analyse der Fahrgastzahlen endgültig in Monsheim über die Zukunft dieses Zusatzverkehrs zu entscheiden.

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