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  • Mi., 05. Juni 2013, 08:33 Uhr
    Nibelungen-Festspiele ziehen sehr gute Bilanz: Gesellschafterausschuss stellt Jahresabschluss 2012 einstimmig fest.

    Zuschüsse nicht voll ausgeschöpft

    Der Gesellschafterausschuss der Nibelungenfestspiele gGmbH hat unter Vorsitz von Oberbürgermeister Michael Kissel u.a. den Jahresabschluss 2012 behandelt sowie den aktuellen Stand der Vorbereitungen der diesjährigen Festspiele erörtert.

    Aufgrund des uneingeschränkten Bestätigungsvermerks der Wirtschaftsprüfer hat der Gesellschafterausschuss einstimmig den Jahresabschluss für das Jahr 2012 festgestellt und die Entlastung der beiden Geschäftsführer Sascha Kaiser und Ulrich Mieland empfohlen, so eine Pressemeldung der Nibelungenfestspiele gGmbH der Stadt Worms.

    Die Nibelungen-Festspiele hätten demnach 2012 eine sehr gute Bilanz erzielt und den geplanten städtischen Zuschuss sogar um 107.000 Euro unterschritten, wie die Zahlen des Jahresberichtes belegten. Für die Jahre 2011 und 2012 habe der städtische Zuschuss bei einer Gesamthöhe von drei Millionen Euro gelegen, dies hatte der Stadtrat 2010 entschieden.

    Budgetgrenze um 55.000 verringert
    Auch diese Budgetgrenze sei laut der Pressemeldung um 55.000 Euro verringert. „Dieses hervorragende Ergebnis wurde nur möglich, da Geschäftsführung, Controlling und die Budgetverantwortlichen im Hinblick auf die Zukunftssicherung der Festspiele konsequent auf die Ausgaben achteten. Diese Bilanz ist das Ergebnis einer großartigen Teamleistung“, so Oberbürgermeister Michael Kissel.

    „Die Kostendisziplin, gerade im technischen- und künstlerischen Bereich, ist nur durch die langjährige Erfahrung der Beteiligten möglich“, sagt der Kaufmännische Geschäftsführer Sascha Kaiser. Und Ulrich Mieland, der als Geschäftsführer für die technische Seite der Nibelungen-Festspiele Verantwortung trägt, sagt: „Diese Ergebnis hinzubekommen, war ein Kraftakt, der mit vielen Gesprächen verbunden war.“ Zu den aktuellen Planungen der Festspiele 2013 betont er: „Die größte Herausforderung ist die totale Neugestaltung der Spielfläche, die mehr zur Arena wird. Wir liegen bis jetzt mit allem genau im Plan.“

    Sascha Kaiser hob laut Meldung hervor, dass nicht nur das strikte Einhalten der Kosten zu der hervorragenden Bilanz 2012 geführt haben, sondern auch, dass die Erträge durch Besuchereinnahmen, Sponsoren und Mäzenen insgesamt stabil geblieben sind. „Das ist keine Selbstverständlichkeit, wenn man sich die Kulturszene in Deutschland anschaut“, erklärt Sascha Kaiser. Das Land Rheinland-Pfalz förderte die Nibelungen-Festspiele 2012 mit 680.000 Euro. „Für diese Unterstützung bin ich besonders dankbar, wohl wissend, dass auch das Land infolge der Schuldenbremse unter Druck steht. Die Landesregierung unterstreicht damit aber auch die hohe kulturpolitische Bedeutung der Wormser Festspiele“, äußert sich Oberbürgermeister Kissel anerkennend an die Adresse von Kulturministerin Doris Ahnen.

    Das Plan-Budget der Nibelungen-Festspiele für 2013 beträgt über 3, 5 Millionen Euro. Der städtische Zuschuss beläuft sich auf 1,5 Millionen Euro.

    Vom 5. bis 21. Juli 2013 Hebbels Klassiker als Fantasy- Märchen
    Festspiel-Intendant Dieter Wedel inszeniert vom 5. bis 21. Juli 2013 Hebbels Klassiker als Fantasy- Märchen mit vielen Stars. „Hebbels Nibelungen – born to die“ ist eine Geschichte voll bizarrer Komik, düsterer Poesie, voll imposanter Kämpfe und unstillbarer Leidenschaft. Namhafte Schauspieler sind auch in diesem Jahr wieder dabei: Cosma Shiva Hagen als Kriemhild, Susanne Uhlen als Königin Ute, Bernd Michael Lade als Gunther, Markus Majowski als Volker, Vinzenz Kiefer als Siegfried, Lars Rudolph als Hagen, Kathrin von Steinburg als Brunhild, Roland Renner als Rüdiger von Bechelaren, André Eisermann als Kaplan, Loretta Pflaum als Frigga und viele mehr.

    Hebbels Nibelungen – born to die“ werden vom 5. bis 21. Juli 2013 an 16 Abenden jeweils um 21 Uhr aufgeführt. Die Tribüne auf der Westseite des Wormser Kaiserdoms umfasst 1.200 Plätze.

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