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  • Mo., 27. September 2021, 16:46 Uhr
    BUNDESTAGSWAHL: SPD ist stolz auf Wahlergebnis / David Maier verpasst Einzug in den Bundestag

    Zuversicht überwiegt

    Mit einem lachenden und einem weinenden Auge blicken die Vorsitzenden der SPD Unterbezirke Worms und Alzey-Worms, Jens Guth und Christian Wertke auf das Ergebnis der Bundestagswahl. Denkbar knapp hat der Direktkandidat David Maier den Einzug in den Bundestag verpasst. Nach dem Endergebnis liegt er 1,9 Prozent hinter dem amtierenden Abgeordneten der CDU. Der Einzug über die Landesliste war von vornherein schwierig. David Maier stand auf Platz 11 der Liste. Der letzte Platz, der für ein Ticket nach Berlin gereicht hat, war Platz 10. Somit ist Maier erster Nachrücker, sollte es zu Veränderungen bei den gewählten Kandidatinnen und Kandidaten kommen.

     

    Bei aller Ernüchterung sieht Jens Guth aber positive Aspekte im Ergebnis: „Wir haben mit David Maier einen Kandidaten ins Rennen geschickt, der einen fantastischen Wahlkampf gemacht hat. Er hat es verstanden, die Menschen auf eine neue, auf eine andere Art und Weise von der Politik und von sich zu überzeugen. Damit hat er auch maßgeblich dazu beigetragen, dass sich die Wählerinnen und Wähler mit den Inhalten der SPD auseinandergesetzt haben.“ Der Wormser SPD-Chef ist sich sicher, dass David Maier auch nach der Wahl eine politische Zukunft hat, sofern er dies möchte. „Wir wollen junge Leute wie David Maier bei uns in der SPD, die ihre Zukunft mitgestalten wollen“, so Jens Guth.

     

    Für den Bereich Alzey-Worms ergänzt Christian Wertke: „David Maier hat durch seine junge und frische Art dafür gesorgt, dass wir als Partei geschlossen und kreisübergreifend für diesen Wahlkreis 206 gemeinsam gekämpft haben. Auch wenn das Ergebnis sehr knapp war und es nicht für den direkten Einzug gereicht hat, ist die SPD Alzey-Worms mächtig stolz auf David". In der Vergangenheit gab es durchaus turbulente Zeiten. "Die SPD hat nun im gesamten Landkreis Alzey-Worms bei den Zweitstimmen gewonnen. Dieser Vertrauensbeweis ist das Ergebnis guter, sozialdemokratischer Politik und diesen Trend wollen und werden wir fortsetzen", zieht Wertke sein Fazit aus diesem Wahlergebnis.

     

    Auch das Zweitstimmenergebnis der SPD im gesamten Wahlkreis 206 kann sich sehen lassen. Mit 30,1 Prozent liegt es über dem landesweiten Ergebnis. „Ich freue mich, dass wir damit hier im Wahlkreis zu einem sehr guten Landesergebnis beitragen konnten und ich daran einen Anteil hatte. Die Wählerinnen und Wähler sind meinem Slogan ‚es geht auch anders‘ gefolgt und haben die politische Landkarte wieder etwas mehr rot gefärbt. Auch dafür habe ich gekämpft.“, so David Maier abschließend.

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