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Di., 27. August 2013, 14:15 Uhr
Segelflieger des Wormser Luftsportvereins hatten ihr Sommer-Lager in Großenhain aufgeschlagen
Zwei erfolgreiche Wochen auf ehemaligem Militärflugplatz
Ein wahres Eldorado an Möglichkeiten bot der einstige Militärflugplatz in Großenhain bei Dresden, für die Segelflieger des LSV Worms.
Die Segelflieger des LSV Worms verbrachten Anfang August zwei erlebnisreiche Wochen auf dem ehemaligen Militärflugplatz Großenhain bei Dresden. Die hervorragende Infrastruktur, des heute nur noch zivil genutzten Flugplatzes, bot den Wormser Segelfliegern ideale Bedingungen, besonders für die Schulung. An mehreren Tagen wurde bis Sonnenuntergang geflogen. Und so machte dann auch Flugschüler Maximilian Seibt so gute Fortschritte, dass er in der zweiten Woche zu seinem ersten Alleinflug starten konnte.
Großenhain hatte aber auch noch andere Highlights zu bieten. So ist dort das „Fliegende Museum“ mit einer einmaligen Sammlung von flugfähigen Oldtimern beheimatet. Natürlich ließen es sich die Wormser Piloten nicht nehmen, dort vorbeizuschauen und die legendären Flugzeuge wie Fokker 3-Decker, Klemm KL 25, Bleriot XI und Fieseler Storch einmal von der Nähe anzuschauen.Bei einem lokalen Bauunternehmer gab es außerdem noch eine sehenswerte Sammlung mit Militärfahrzeugen bis hin zum Panzer T34 zu bestaunen. Natürlich wurde auch die Gelegenheit genutzt sich die Städte Meißen, Dresden und Radebeul anzuschauen.
Gut passte es auch, dass gleich mehrere der Wormser Segelflieger Verwandtschaft in oder in der Nähe von Großenhain haben. So bescherten die guten Beziehungen von Christian Schoenherr den Fliegern exzellente, fangfrisch geräucherte Forellen und eine schmackhafte Schweinshaxe. Auch sonst war die Versorgung und Unterkunft durch die direkt auf dem Flugplatz gelegene Pension und Restaurant „Richthofen“ bestens geregelt. Zum Schluss waren sich alle Wormser einig, dass dies nicht das einzige Fluglager in Großenhain bleiben wird und man gerne wiederkommen möchte.