
Es bleibt dabei: Zuhause am Trappenberg ist Tischtennis-Verbandsoberligist TV Leiselheim in der Saison 2025/2026 eine Macht, auswärts an fremden Tischen bestenfalls ein laues Lüftchen. Diese Erkenntnis galt einmal mehr auch für die beiden Duelle gegen die Kellerkinder TTC Grün-Weiß Kirn und TTG Daun-Gerolstein. Im Heimspiel gegen Kirn gab’s für die Truppe von Leiselheims Teamchef Thomas Strieder trotz eher bescheidener Leistung einen 7:3-Arbeitssieg. In der Vulkaneifel hingegen trennte man sich vom Schlusslicht der Tabelle nach klarer Führung noch 5:5-Unentschieden – eine herbe Enttäuschung für die Nibelungenstädter.
„Das Nervenkostüm unserer Spieler ist nicht das Beste“, bewertete Thomas Strieder die beiden Auftritte seines Teams gegen die zwei Abstiegskandidaten. Immerhin: Endlich einmal in dieser Spielzeit zündeten die TVL-Doppel. Zusammen mit dem ohnehin starken vorderen Paarkreuz mit Nicolas Flügel und Stephan Kaiser mündete das in eine 5:0-Führung gegen Kirn und einen 4:0-Vorsprung gegen Daun-Gerolstein. „Diese Führungen gaben uns aber keinerlei Sicherheit“, wirkte Thomas Strieder fast ein wenig ratlos.
Der 7:3-Erfolg über den Tabellenvorletzten Kirn, der sich zwischenzeitlich auf 5:3 näherte, war speziell Max Bury zu verdanken, denn das Leiselheimer Abwehrass behielt als einziger Akteur im TVL-Kader eine weiße Weste. Im Auswärtsspiel beim Schlusslicht Daun-Gerolstein reichte der klare 4:0-Vorsprung nicht zum Sieg, verloren die jungen Wormser Spieler doch sämtliche drei engen Fünfsatz-Spiele. „Bitter für uns“, resümierte Thomas Strieder, „die Zitterpartie fand kein gutes Ende.“
TV Leiselheim vs. TTC Grün-Weiß Kirn 7:3
Punkte TVL: Nicolas Flügel / Sebastian Gailing, Stephan Kaiser / Max Bury, Nicolas Flügel, Stephan Kaiser, Max Bury (2), Sebastian Gailing.
TTG Daun-Gerolstein vs. TV Leiselheim 5:5
Punkte TVL: Stephan Kaiser / Henrik Jung, Nicolas Flügel / Richard Strieder, Nicolas Flügel, Stephan Kaiser (2).