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  • Di., 16. Januar 2018, 13:32 Uhr
    Neujahrsempfang Neuhausen: Ortsvorsteher Uwe Merz versüßt Kritik mit buntem Bühnenprogramm

    Zweigeteilte Freude über Neubaugebiet „In den Lüssen“

    Die Tänzerinnen der Turngemeinde Worms sorgten für ein ebenso farbenprächtiges wie sehenswertes Programm.


    Von Florian Helfert Im „kleinen Theater“ der Volksbühne zelebrierte Neuhausens Ortsvorsteher Uwe Merz am Sonntagvormittag den traditionellen Neujahrsempfang ein buntes Programm mit sehr ernsten Zwischentönen zur inneren Sicherheit: „An vorderster Front arbeiten in Deutschland unsere Polizeibeamten“, erinnerte Uwe Merz etwa an die jüngsten Krawalle des G8-Gipfeltreffens in Hamburg. „Meine Kolleginnen und Kollegen hatten 23 Stunden Dienst und durften dann vier Stunden schlafen, um dann wieder 22 Stunden Dienst am Stück zu leisten“, kritisierte Merz.

    Und auch in der Nibelungenstadt warte viel Arbeit. „Da die Verdienstmöglichkeiten in der Stadt im Vergleich zur freien Wirtschaft allerdings sehr niedrig sind, bleiben Architektenstellen im Baubereich leider unbesetzt“, bedauerte er umso mehr, als doch zahlreiche Projekte rund um Neuhausen anstehen. So lobte er das Projekt der Grünen Schiene. „Sie wird uns in Neuhausen und unseren Freunden im Nordend gut tun“, so Merz. Auch das Jahrhundertbauwerk des Neuhauser Tunnel schreite in langwierigen Plangesprächen mit der Deutschen Bahn voran. „Vor dem Tunnel muss aber auf jeden Fall die Bahnunterführung am Fahrweg umgesetzt werden, damit der Verkehr nicht zusammenbricht“, äußerte Uwe Merz einen Wunsch – ganz zu schweigen von einem erwarteten Gesamtkonzept für die Staudinger Schule sowie der auszubauenden Gaustraße, welche er als „das Verschiebeprojekt in Neuhausen“ bezeichnete. „Meine Freude über das Baugebiet In den Lüssen ist hingegen zweigeteilt“, offenbarte der Ortsvorsteher. Zwar entstehe dringend benötigter Wohnraum, allerdings habe Neuhausen auf dem Gebiet des sozialen Wohnraums bereist sehr viel geleistet, so dass er ein Projekt mit Maß erbat.

    In seinem Grußwort griff Oberbürgermeister Michael Kissel einige Wünsche auf und lobte Neuhausens Ortsvorsteher Uwe Merz als „sehr beharrlich“ darin, ihn an Anliegen zu erinnern. Die Gaustraße stehe auf dem Programm und sobald sie in einzelnen Abschnitten saniert werde, werde Geduld gefragt sein. „Dann werden direkt Anschlüsse geprüft und neu verlegt, um keine drei Jahre später eine neue Straße wieder aufreißen zu müssen“, erläuterte Kissel. Abschließend äußerte das Stadtoberhaupt seine Freude, dass dank der sogenannten Grünen Schiene oder des Neuhauser Tunnel mehr als nur ein Millionenprojekt für Neuhausen anstünde.
    Künstlerisch rundeten die Tanzgruppen der Turngemeinde Worms unter Leitung der Ballettlehrerin Natalie Zalutska sowie die beiden jungen Geigerinnen Alexandra Shofmann und Leonie Hardt aus den Reihen der Lucie-Kölsch-Musikschule den Empfang ab. Besondere Freude brachte eine Comedy-Einlage mit Jutta „Martha“ Steinmetz.

     

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