Zusätzlicher Kleinwagen von stadtmobil für Worms / stadtmobil bietet in 24 Kommunen in Rhein-Neckar CarSharing an
Zweites CarSharing-Auto für Worms
Dieter Netter (stadtmobil-Mitarbeiter), Waltraut Barth (Vorsitzende des ADFC Worms), Christine Koenen (stadtmobil-Kundin der ersten Stunde) und Richard Grünewald (Stadtrat der Grünen) vor dem zweiten stadtmobil-Auto für Worms in der Gutenbergstraße (von links).
„Schön, dass stadtmobil unserem wiederholten Wunsch nachkommt und ein zweites CarSharing-Auto nach Worms bringt“, freut sich Stadtrat Richard Grünewald von den Grünen über den zusätzlichen Kleinwagen in Worms. Er und seine Partei sind fest davon überzeugt, dass CarSharing im Mobilitätmix in Worms zukünftig eine größere Rolle spielen wird als bisher. Bei der der offiziellen Übergabe des Autos an der Station in der Gutenbergstraße am 29. Juni hatte Dieter Netter von stadtmobil zuvor die Beweggründe des CarSharing-Anbieters erläutert. „Wir glauben daran, dass Wormser Autobesitzer verstärkt beim CarSharing einsteigen werden und freuen uns über die Unterstützung bei der Werbung in Worms, die sehr hilft CarSharing auszubauen.“
Kontinuierlicher Kundenanstieg
Die Entscheidung erleichtert hätte auch, dass die Anzahl der Kunden in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen sei. Netter bedankt sich bei dieser Gelegenheit ausdrücklich beim Wormser ADFC und deren anwesenden Vorsitzenden Waltraud Barth, da der Verein CarSharing an Infoständen immer beworben und damit das Kundenwachstum befördert hätte.
In der Gutenbergstraße in der Weststadt nahe des Bahnhofs stehen jetzt zwei Kleinwagen von stadtmobil. Schon seit 1996 gibt es ein CarSharing-Auto in Worms. Im Unterschied zu vergleichbaren Städten wie Speyer uns Worms, wo heute jeweils sechs bzw. sieben Autos angeboten werden, blieb die Entwicklung der Kundenzahlen in Worms verhalten. Inklusive der Stadtteile sind 34 Wormser mit CarSharing mobil.
CarSharing als Alternative
CarSharing ist die Alternative zum eigenen Auto und lohnt sich für alle, die weniger als 10.000 Kilometer im Jahr fahren. Dabei müssen Nutzer nicht auf Komfort verzichten – ganz im Gegenteil: Im Vergleich zu Autobesitzern haben CarSharing-Nutzer mehr Zeit und weniger Ärger. Sie kümmern sich weder um die Kfz-Versicherung noch um Werkstattbesuche oder TÜV – alle alltäglichen Zeitfresser wie regelmäßige Pflege und Wartung erledigt stadtmobil. Ein weiterer Vorteil: Den Nutzern steht nicht nur ein einziges Fahrzeug, sondern ein ganzer Fuhrpark zur Verfügung. Vom Mini bis hin zum Transporter bietet stadtmobil seinen Kunden für jede Situation das passende Auto an.
Auch Stadtbewohner und Umwelt profitieren von CarSharing: Laut Studien ersetzt ein CarSharing-Auto sieben bis 20 private PKW. Damit erspart stadtmobil den Gemeinden der Metropolregion Rhein-Neckar mittlerweile über 4.500 parkende Autos – die entsprechenden Flächen können auf andere Art genutzt werden. Die CarSharing-Nutzer sparen also Geld, Zeit und schaffen Freiflächen.
Aber sie reduzieren auch Lärm, Gestank und klimaschädliche Abgase. CarSharer fahren vergleichsweise wenig mit dem Auto, sie sind öfter mit Bussen und Bahnen, mit dem Rad oder zu Fuß unterwegs. Beim Einzelhändler in den Stadtteilen und Gemeinden sind sie gerne gesehen, weil sie verstärkt im Nahbereich und weniger bei den Märkten auf der grünen Wiese einkaufen.