Die Zeitumstellung ist der Versuch, sich dem natürlichen Tagesablauf und dem uralten Tag-Nacht-Rhythmus anzunähern. Sie zeigt, wie eng der Mensch seine Zeit an die Sonne bindet. Bereits seit Jahrtausenden beobachteten Menschen die Sonne, ihre Auf- und Untergänge sowie die wechselnden Tageslängen im Jahreslauf. Auch wenn das genaue Entstehungsdatum der Sonnenuhr unbekannt ist, gilt die Beobachtung von Schatten als eine der ältesten Methoden der Zeitmessung. Noch heute erinnern Maße wie „1 Morgen“ (die Fläche, die an einem Morgen gepflügt werden konnte) oder die „Tagesreise“ daran, dass Zeit und Entfernung eng verbunden sind.