VON ROBERT LEHR | Wenn Svitlana Manko und Ibrahim Sirimsi von ihrer abenteuerlichen Fahrt an die rumänisch-ukrainische Grenze erzählen, könnte man fast meinen, die Beiden wollten einem „einen Bären aufbinden“! Den trafen sie tatsächlich auf ihrem beschwerlichen Weg nach Isaccea im Kreis Tulcea am Süd-ufer der Donau, die hier die Grenze zur Ukraine bildet. Isaccea liegt und rd. 200 km südwestlich von Odessa. In 52 Stunden legten die Wormser im April die 4.250 km lange Strecke durch Deutschland, Österreich, Ungarn und Rumänien zurück, fuhren durch strömenden Regen über einspurige Serpentinen und mussten tanken, wo man noch nie zuvor eine Kreditkarte gesehen hatte…